19.03.2026

Literatur, die etwas wagt

Die Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2026 bestärken junge Menschen darin, der Welt und ihren Herausforderungen zu begegnen

Literatur, die etwas wagt

Am 19. März 2026 wurden auf der Leipziger Buchmesse die Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2026 verkündet. Für die diesjährige Auszeichnung gehen 31 Kinder- und Jugendbücher ins Rennen. 

„Die Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2026 stehen für Literatur, die etwas wagt. Sie sind ästhetisch anspruchsvoll und inhaltlich aufwühlend – und machen dennoch Lust, immer weiterzulesen. Bücher, die das schaffen, stärken nicht nur junge Menschen. Sie stärken die Demokratie“, so der Vorsitzende des Arbeitskreises für Jugendliteratur Prof. Dr. Jan Standke.

Die Kritikerjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Iris Kruse hat rund 530 Einreichungen gesichtet und jeweils sechs Titel in den Sparten Bilder-, Kinder-, Jugend- und Sachbuch nominiert. Diese Bücher machen Kindern und Jugendlichen Mut, der Welt nicht auszuweichen. Die Jugendjury hat sich durch rund 200 Neuerscheinungen gearbeitet und sechs Jugendbücher nominiert. Mit dem hochaktuellen Titel Badjens (Orlanda), der jungen Frauen im Iran eine Stimme gibt, und dem ebenso aufrüttelnden Roman The Bitter Side of Sweet (Peter Hammer) über die ausbeuterischen Machenschaften der Kakaoindustrie liegen gleich zwei Überschneidungen mit den Nominierungen der Kritikerjury vor. Jona Manow, Franziska Hörner und Kurt Prödel sind die nominierten Autor:innen für den Sonderpreis „Neue Talente“.

Als Begleitmaterial zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2026 stehen Flyer und Plakate zur Verfügung. Diese können per E-Mail kostenfrei bestellt werden. Ab Mai ist auch die handliche Nominierungsbroschüre lieferbar. Das spielerische Jahresmotiv gestaltete die Bildrbuchkünstlerin Antje Damm, Sonderpreisträgerin Illustration 2025.

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