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1955
22. Januar: Gründungsversammlung in München: Der Arbeitskreis für Jugendschrifttum wird als deutsche Sektion des International Board on Books for Young People (IBBY) gegründet.
 
Veröffentlichung des Bücherbriefs, eine Auswahl von Jugendbuchtiteln der Jahresbestenliste (300.000 Exemplare)
 
29. August: Stiftung des Deutschen Jugendbuchpreises vom Bundesministerium des Inneren                                                                         
1956
24. April: 1. Mitgliederversammlung in Mannheim
 
26. April: Verleihung des ersten Deutschen Jugendbuchpreises durch Bundespräsident Theodor Heuss in Mannheim
 
15. November: Einrichtung der Geschäftsstelle mit Elisabeth Ekström als erster hauptamtlichen Mitarbeiterin und Sitz im Juventa-Verlag, München
1957
16. bis 20. Oktober: 1. AKJ-Seminar zum Thema "Jugendschrifttum" in der Pädagogischen Akademie in Weilburg/Lahn
1958
Verleihung des Deutschen Jugendbuchpreises durch die Bundesregierung
1959
Umsiedelung der Zuständigkeit für den Preis zum Bundesministerium für Familie und Jugend
1969
Namensänderung: Der Arbeitskreis für Jugendschriftum wird umbenannt in Arbeitskreis für Jugendliteratur.
1975
1. Ausgabe der Broschüre Informationen als Vorläufer der Fachzeitschrift JuLit
1978
23. bis 27. Oktober: Ausrichtung des 16. Internationalen IBBY-Kongresses in Würzburg, Titel: Modern and Realistic Stories for Young Readers
1981
Namensänderung: Der Deutsche Jugendbuchpreis wird umbenannt in Deutscher Jugendliteraturpreis.
1988
Das Bundesjugendministerium gewährt der Jury vollständige Unabhängigkeit und verzichtet auf die Möglichkeit des Einspruchs bei der Auswahl der Preisträger.
1990
1. Ausgabe der Fachzeitschrift JuLit
1991
1. Sonderpreis für ein Gesamtwerk an Ursula Wölfel; ab 1993 Vergabe des Sonderpreises Gesamtwerk jährlich im Wechsel an Autoren, Illustratoren und Übersetzer
1992
7. bis 12. September: Ausrichtung des 23. Internationalen IBBY-Kongresses in Berlin, Titel: The World of Children in Children’s Books, Children’s Books in the World of Children
1996
Änderung der Vergabepraxis zum Deutschen Jugendliteraturpreis: Seitdem Bekanntgabe der Nominierungen im Frühjahr, Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse im Herbst
1999
Erstmals Nominierungsbekanntgabe und Stand auf der Leipziger Buchmesse, seitdem jährlich in diesem Rahmen
2003
Einrichtung der unabhängigen Jugendjury für den Deutschen Jugendliteraturpreis, erste Verleihung des "Preises der Jugendjury"
2004
29. November: Start der bundesweiten Leseförderungsaktion "Wer liest, gewinnt! – Deutscher Jugendliteraturpreis und DasTelefonbuch auf Bibliothekstour" unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Renate Schmidt (Laufzeit 2004 bis 2016)
2005
5. Mai: Vergabe der 1. Ehrenmitgliedschaft an Heidi Oetinger
 
20. Oktober: 50. Preisverleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises mit 1.000 Gästen erstmals im Saal Harmonie, Congress Center Messe Frankfurt, seitdem jährlich in diesem Rahmen
2009
13. März: Vergabe der Ehrenmitgliedschaft an Prof. Dr. Klaus Doderer
2010
18. März: Erste Vergabe von zwei Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien an deutschsprachige Jugendbuchautoren in Kooperation mit dem Deutschen Literaturfonds, seitdem jährliche Vergabe
 
29. August bis 2. September: Erste Internationale Übersetzerwerkstatt "Kein Kinderspiel!" für Übersetzer deutschsprachiger Kinderliteratur in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung, seitdem jährliche Durchführung
2013
Start der Initiative Literanauten überall. Ein Projekt von Jugendlichen für Jugendliche im Rahmen des Förderprogramms "Kultur macht stark" des Bundministeriums für Bildung und Forschung (Laufzeit 2013 bis 2017)
2014
13. März: Vergabe der Ehrenmitgliedschaft an Hans-Joachim Gelberg
2016
18. März: Vergabe der Ehrenmitgliedschaft an Regina Pantos
 
21. Oktober: 60. Jubiläum des Deutschen Jugendliteraturpreises mit 1.500 Gästen. Im Verlag Jacoby & Stuart erscheint die Jubiläumsanthologie "Was ist los vor meiner Tür? 20 Geschichten der Besten zum 60. Geburtstag des  Deutschen Jugendliteraturpreises"
2017
23. März: Erweiterung des Deutschen Jugendliteraturpreises: Erstmals werden drei deutsche Nachwuchsautoren für den Sonderpreis "Neue Talente" nominiert
 
13. Oktober: Erster Sonderpreis "Neue Talente" geht an den Autor Mario Fesler. Zukünftige erfolgt die Vergabe parallel zum Sonderpreis für das Gesamtwerk im jährlichen Wechsel an deutsche Autoren, Übersetzer und Illustratoren
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