Cover: Prinz Telemach und sein Lehrer Mentor 3359008855
Prinz Telemach und sein Lehrer Mentor

Peter Hacks (Text),
Uwe Häntsch (Illustration)


Eulenspiegel Verlag
ISBN: 3-359-00885-5
9,90 € (D) , 10,20 € (A)
Originalsprache: Deutsch
Nominierung 1998, Kategorie: Kinderbuch
Nominierung Kinderbuch

Jurybegründung

Telemach der Prinz von Ithaka, Sohn von Odysseus und Penelope, ist ein mageres, flinkes Kerlchen mit brandrotem Haar und scharfem Verstand. Vom irrfahrenden Vater hat Telemach nicht viel. Auch von der Mutter nicht, die nach einem neuen Gemahl sucht. Angesichts dieser familiären Krise braucht Telemach einen Lehrer. Den wählt sich das Kind aus einer Schar von Kandidaten gleich selbst aus. Der alte, sympathische Mentor unterrichtet Telemach im Fach Leben. In anspielungsreichen Dialogen und ironischen...
Kommentaren adaptiert Peter Hacks Homers mythologischen Stoff und charakterisiert Telemach als selbstbestimmt handelnden Jungen. Ein humorvolles Lehrstück über gesundes Selbstbewusstsein und gegen billige Anpassung. Eine geistreiche, turbulente und sprachlich eindrucksvolle Parabel.
Telemach der Prinz von Ithaka, Sohn von Odysseus und Penelope, ist ein mageres, flinkes Kerlchen mit brandrotem Haar und scharfem Verstand. Vom irrfahrenden Vater hat Telemach nicht viel. Auch von der Mutter nicht, die nach einem neuen Gemahl sucht. Angesichts dieser familiären Krise braucht Telemach einen Lehrer. Den wählt sich das Kind aus einer Schar von Kandidaten gleich selbst aus. Der alte, sympathische Mentor unterrichtet Telemach im Fach Leben. In anspielungsreichen Dialogen und ironischen Kommentaren adaptiert Peter Hacks Homers mythologischen Stoff und charakterisiert Telemach als selbstbestimmt handelnden Jungen. Ein humorvolles Lehrstück über gesundes Selbstbewusstsein und gegen billige Anpassung. Eine geistreiche, turbulente und sprachlich eindrucksvolle Parabel.
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Personen

Autor

1928 - 2003. Er studierte in München Soziologie, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaften und promovierte 1951 zum Dr. phil. Danach schrieb er Hörspiele für Kinder. 1955 zog er nach Ostberlin und wurde Mitglied des Ensembles von Bert Brecht. Von 1960-63 war er Theaterdichter am Deutschen Theater. Danach war er freischaffender Dramatiker, Lyriker und Essayist. Er erhielt den Nationalpreis der DDR und ist Mitglied der Akademie der Künste und des P.E.N.

Von Brecht beeinflusst und von Brecht befreit, wurde Peter Hacks in den sechziger und siebziger Jahren einer der meist gespielten Dramatiker auf deutschsprachigen Bühnen. Vorzugsweise nutzt er Stoffe aus der Geschichte und der antiken Mythologie als poetische Medien, um gegenwärtige Wirklichkeit zu kritisieren. Früh fand er dabei zu einer unnachahmlichen sinnlichen und ironischen Sprache.

Peter Hacks war Autor einer stattlichen Reihe von Kinderbüchern, mit denen er von Anfang an in der Kinderliteratur neue Maßstäbe setzte. Auch sie bieten Kunst in allen Facetten: Derb-Komödiantisches, Scherz, Satire, Ironie und poetischer Ernst. Sie fangen die Unvollkommenheit der Wirklichkeit ein, brechen sie vielfach und überwinden sie kraft dichterischer Phantasie – wie es Felix, der Tagedieb und Leberecht am schiefen Fenster stellvertretend vorführen. Es sind Kinderbücher zum Mitwachsen, ausnahmsweise und ausnahmslos auch für Erwachsene geeignet.

Illustrator
studierte bis 1976 Grafik an der Kunsthochschule in Berlin. Seitdem ist er als Ausdenker von Bilder- und Kinderbüchern, als Illustrator von Jugend- und Lesebüchern sowie als Buchgestalter tätig.
 
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