Einmal um den Häuserblock
Barbara Rinkoff (Text),
Hans-Georg Noack (Übersetzung)
Jurybegründung
Ein 15-Jähriger fühlt sich von den Eltern vernachlässigt und wird, in zweifelhafte Gesellschaft geraten, in einen Autodiebstahl verwickelt. Seine Suche nach einem Leitbild, nach Geborgenheit und Anerkennung wirkt ebenso einleuchtend wie die Unsicherheit der Erwachsenen gegenüber der jungen Generation. Nach Art filmischer Rückblenden wird diese glaubhafte Geschichte aus dem Familienalltag aufgerollt. Sie zeigt, Partnerschaft zwischen Eltern und Kinder ist, nicht nur in...
Ein 15-Jähriger fühlt sich von den Eltern vernachlässigt und wird, in zweifelhafte Gesellschaft geraten, in einen Autodiebstahl verwickelt. Seine Suche nach einem Leitbild, nach Geborgenheit und Anerkennung wirkt ebenso einleuchtend wie die Unsicherheit der Erwachsenen gegenüber der jungen Generation. Nach Art filmischer Rückblenden wird diese glaubhafte Geschichte aus dem Familienalltag aufgerollt. Sie zeigt, Partnerschaft zwischen Eltern und Kinder ist, nicht nur in Ausnahmefällen, nötig.
Personen
© Wolf-Dietrich Weissbach
1926-2005 war ein deutscher Kinder- und Jugendbuchautor, Übersetzer und Verleger. Sein erstes Buch erschien 1955. Ab 1960 war er freier Schriftsteller und Verleger. Er trat auch als Übersetzer hervor und machte so viele angloamerikanische und französische Autoren in Deutschland bekannt. Noacks Bücher greifen ernsthafte Konflikte wie Rassismus oder Arbeitslosigkeit auf. Sein Ziel war es, die Jugendlichen in politischen und zeitgeschichtlichen Themen aufzuklären und ihnen zu helfen, ihre Probleme zu bewältigen. Der von ihm ins Deutsche übertragene Roman Die Welle von Morton Rhue ist inzwischen ein Jugendbuchklassiker.