Ein Meer dazwischen, eine Welt entfernt
Roman
Lensey Namioka (Text),
Gerold Anrich (Übersetzung)
Jurybegründung
China 1921: Die 16-jährige Zhan Xueyan (kurz: Yanyan) hat seit ihrem 12. Lebensjahr den Wunsch, westliche Medizin zu studieren. Ihr Vater unterstützt sie in ihrem Traum. Als es dann fast soweit ist, verliebt sie sich in Liang Baoshu, einen Widerstandskämpfer, der sie bittet, mit ihm zu fliehen. Yanyan muss die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen: Entweder wählt sie die Liebe, muss aber für etwas kämpfen, an das sie nicht glaubt, oder das Studium in den USA,...
Damit hören die Probleme aber nicht auf; auch in Amerika haben Frauen einen schweren Stand. Da Yanyan zudem noch Chinesin ist, wird sie doppelt benachteiligt. Auch unter den wenigen chinesischen Mitstudenten findet sie zunächst keinen Anschluss.
Diese Geschichte, die das Überwinden von Widerständen thematisiert, wird durch eine schöne Sprache und gut dosierte Komik zu einem richtig guten Buch.
China 1921: Die 16-jährige Zhan Xueyan (kurz: Yanyan) hat seit ihrem 12. Lebensjahr den Wunsch, westliche Medizin zu studieren. Ihr Vater unterstützt sie in ihrem Traum. Als es dann fast soweit ist, verliebt sie sich in Liang Baoshu, einen Widerstandskämpfer, der sie bittet, mit ihm zu fliehen. Yanyan muss die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen: Entweder wählt sie die Liebe, muss aber für etwas kämpfen, an das sie nicht glaubt, oder das Studium in den USA, wofür sie sich von Liang Baoshu abwenden muss. Sie entscheidet sich für das Studium.
Damit hören die Probleme aber nicht auf; auch in Amerika haben Frauen einen schweren Stand. Da Yanyan zudem noch Chinesin ist, wird sie doppelt benachteiligt. Auch unter den wenigen chinesischen Mitstudenten findet sie zunächst keinen Anschluss.
Diese Geschichte, die das Überwinden von Widerständen thematisiert, wird durch eine schöne Sprache und gut dosierte Komik zu einem richtig guten Buch.
Personen
© Foto: DonPerkins
© Beltz & Gelberg
1942-2013, gründete 1970 den Anrich Verlag, der 1995 in den Beltz Verlag übernommen wurde. Anschließend war Gerold Anrich Lektor bei Beltz & Gelberg. Er übersetzte unter dem Pseudonym Anna Blankenburg und arbeitete beim Übersetzen mit seiner Frau zusammen.