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Wie Spucke im Sand

Klaus Kordon (Text)


Beltz & Gelberg
ISBN: 978-340780183-8
0,00 € (D) , 0,00 € (A)
Originalsprache: Deutsch
Auswahlliste 1988, Kategorie: Jugendbuch
Nominierung Jugendbuch

Jurybegründung

Dieses Indien-Buch wird sicher begeisterte Leser finden! Das Mädchen Munli erzählt eine Geschichte des Aufbruchs aus Unterdrückung und Hoffnungslosigkeit. Die eigene Geschichte. Am Anfang steht ihre Flucht aus dem Dorf vor dem brutalen Bräutigam. Sie führt in die Berge zu Meera, der Anführerin einer Räuber- und Rebellenbande. Aber auch hier kann Munli nicht bleiben. Sie möchte nicht Tiger oder Lamm sein. Es muss einen anderen Weg geben, eine ungerechte Welt zu...

verändern. (Ab 12)

Dieses Indien-Buch wird sicher begeisterte Leser finden! Das Mädchen Munli erzählt eine Geschichte des Aufbruchs aus Unterdrückung und Hoffnungslosigkeit. Die eigene Geschichte. Am Anfang steht ihre Flucht aus dem Dorf vor dem brutalen Bräutigam. Sie führt in die Berge zu Meera, der Anführerin einer Räuber- und Rebellenbande. Aber auch hier kann Munli nicht bleiben. Sie möchte nicht Tiger oder Lamm sein. Es muss einen anderen Weg geben, eine ungerechte Welt zu verändern. (Ab 12)

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Personen

Autor
wurde 1943 im Berliner Nordosten geboren und wuchs dort im Prenzlauer Berg auf. Sein Vater starb im Krieg, seine Mutter erzog ihn und seine Brüder allein. Nach dem Tod der Mutter 1956 lebte Klaus Kordon in verschiedenen Jugendheimen. Im Anschluss an seine Schulzeit versuchte er sich in mehreren Berufen, u.a. als Transport- und Lagerarbeiter. An der Abendschule holte er das Abitur nach und studierte Volkswirtschaft. In den folgenden Jahren arbeitete er als Exportkaufmann im Außenhandel der DDR. Zahlreiche Reisen führten ihn beruflich nach Afrika und Asien, insbesondere nach Indien. Während dieser Zeit sammelte Klaus Kordon viele Erfahrungen, die er später in seinen Kinder- und Jugendromanen verarbeitete. Der Plan, mit seiner Familie 1972 über Bulgarien aus der DDR zu fliehen, scheiterte und Klaus Kordon und seine Frau kamen in politische Haft. Nach einjähriger Haftzeit wurden sie 1973 von der Bundesrepublik Deutschland „freigekauft“ und konnten in den Westen Deutschlands ausreisen. Klaus Kordon lebte mit seiner Frau und den beiden Kindern, die erst ein Jahr später die DDR verlassen durften, zunächst in der Nähe von Frankfurt am Main. Seit 1988 wohnt die Familie wieder in Berlin.
Seit 1980 widmet sich Klaus Kordon hauptberuflich dem Schreiben. Viele seiner Werke wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und mit namhaften nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.

 

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