Cover: Nusret und die Kuh 9783864293023

Nusret und die Kuh

Anja Tuckermann (Text),
Mehrdad Zaeri (Illustration),
Uli Krappen (Illustration)


Tulipan Verlag
ISBN: 978-3-86429-302-3
18,00 € (D) , 18,50 € (A)
Originalsprache: Deutsch
Nominierung 2017, Kategorie: Bilderbuch
Ab 5 Jahren

Jurybegründung

Nusret ist bei seinen Großeltern im Kosovo geblieben, während seine Eltern das vom Krieg zerstörte Dorf verlassen haben und mit den kleinen Geschwistern in Deutschland leben.
Da niemand die Briefe der Eltern lesen kann, muss der Briefträger sie den Großeltern, Nusret und der Kuh vorlesen. Bald wird Nusret auch nach Deutschland aufbrechen und dort lesen und schreiben lernen. Die Kuh begleitet ihn und mit ihr nimmt er ein Stück Zuhause mit in die Stadt. Dort lernt auch...
sie lesen, aber während Nusret neue Freunde findet und glücklich mit Eltern und Geschwistern lebt, vermisst die Kuh ihren Stall, die Wiese, die Hühner und kehrt zu den Großeltern zurück. Jetzt kann sie Nusrets Briefe vorlesen und ihm antworten.
Mehrdad Zaeri und Uli Krappen haben den metaphorischen und phantasievollen Text in farbintensive Bilder übersetzt. Diese erzählen von der Sehnsucht nach Geborgenheit und Sicherheit, die eher an Gefühle als an einen festen Ort gebunden ist. In Collagen mit Bleistift und Tusche, Buntstift und Wachskreiden haben die beiden Illustratoren im Wechsel an einem Bild gemalt und dabei ein ausdrucksstarkes Bilderbuch geschaffen.
Der Ernst der Geschichte wird durch fröhliche Farben und skurrile Einfälle gebrochen. In witzigen Details erzählen sie kleine Nebenhandlungen und beschreiben mit starken Farben Wärme und Geborgenheit des Aufwachsens in der Natur. Das intensive Grün der ländlichen Heimat bewegt sich Richtung Deutschland immer mehr ins Blau-Graue und eine Doppelseite mit Nusrets Kopf im Heu und der Kuh, die ihm über das Gesicht leckt, bedarf keiner Worte. Das Bilderbuch erzählt, dass Ankommen und Weggehen, Sehnsucht und Abschied zum Leben gehören.
 
Nusret ist bei seinen Großeltern im Kosovo geblieben, während seine Eltern das vom Krieg zerstörte Dorf verlassen haben und mit den kleinen Geschwistern in Deutschland leben.
Da niemand die Briefe der Eltern lesen kann, muss der Briefträger sie den Großeltern, Nusret und der Kuh vorlesen. Bald wird Nusret auch nach Deutschland aufbrechen und dort lesen und schreiben lernen. Die Kuh begleitet ihn und mit ihr nimmt er ein Stück Zuhause mit in die Stadt. Dort lernt auch sie lesen, aber während Nusret neue Freunde findet und glücklich mit Eltern und Geschwistern lebt, vermisst die Kuh ihren Stall, die Wiese, die Hühner und kehrt zu den Großeltern zurück. Jetzt kann sie Nusrets Briefe vorlesen und ihm antworten.
Mehrdad Zaeri und Uli Krappen haben den metaphorischen und phantasievollen Text in farbintensive Bilder übersetzt. Diese erzählen von der Sehnsucht nach Geborgenheit und Sicherheit, die eher an Gefühle als an einen festen Ort gebunden ist. In Collagen mit Bleistift und Tusche, Buntstift und Wachskreiden haben die beiden Illustratoren im Wechsel an einem Bild gemalt und dabei ein ausdrucksstarkes Bilderbuch geschaffen.
Der Ernst der Geschichte wird durch fröhliche Farben und skurrile Einfälle gebrochen. In witzigen Details erzählen sie kleine Nebenhandlungen und beschreiben mit starken Farben Wärme und Geborgenheit des Aufwachsens in der Natur. Das intensive Grün der ländlichen Heimat bewegt sich Richtung Deutschland immer mehr ins Blau-Graue und eine Doppelseite mit Nusrets Kopf im Heu und der Kuh, die ihm über das Gesicht leckt, bedarf keiner Worte. Das Bilderbuch erzählt, dass Ankommen und Weggehen, Sehnsucht und Abschied zum Leben gehören.
 
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Personen

Autorin
geboren 1961, lebt in Berlin. Sie ist seit 1992 freiberufliche Autorin. Sie schreibt Romane, Erzählungen, Theaterstücke und Libretti für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.
Illustratorin
geboren im grenznahen Krefeld am Niederrhein, lebt mit ihren zwei Kindern in der Universitätsstadt Marburg, wo sie als Malerin, Illustratorin und Designerin ihr Leben genießt.
Illustrator
beschloss 1992 nach dem Abitur, Künstler zu werden. Heute lebt und arbeitet er mit seiner Frau Christina Laube in Mannheim.
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