Der 13-jährige Jake fühlt sich allein. Er hat keine Freunde und auch von seinen Eltern wird er nicht gesehen. Doch er ist nicht allein, denn egal was er macht oder wo er ist, immer begleitet ihn diese Stimme. Sie sagt: „Du bist nichts wert! Du nimmst zu viel Platz ein! Iss nicht!“ Sie wird lauter von Tag zu Tag – Magersucht.
In Louder Than Hunger beschreibt Jake in vermeintlichen Tagebucheinträgen seinen alltäglichen Kampf...
mit der Essstörung. Der Roman zeigt auf schlichte und berührende Weise, dass es keinen geraden Weg zur Besserung gibt. Basierend auf persönlichen Erfahrungen gelingt es dem Autor John Schu, ein präzises, glaubwürdiges Bild von den Figuren zu zeichnen. Ohne die Hoffnung zu verlieren, begleitet man Jake durch Zweifel und Rückschläge. Die eindrucksvolle visuelle Textgestaltung bietet eine tiefgehende Sicht in seine Gedanken und Gefühlswelt. In Versform wird so viel mehr erzählt als das, was tatsächlich niedergeschrieben ist.
Wir haben selten eine so radikale und ehrliche Darstellung einer krankhaften inneren Stimme erlebt, die quält und bewegt. Der Roman macht deutlich, wie schnell das Bedürfnis nach Sicherheit in übermäßige Kontrolle umschlagen kann. Louder Than Hunger in der Übersetzung von Maren Illinger berührt uns sehr und zeigt eindrücklich, dass man mit fiesen Gedanken nicht allein bleiben muss.
Der 13-jährige Jake fühlt sich allein. Er hat keine Freunde und auch von seinen Eltern wird er nicht gesehen. Doch er ist nicht allein, denn egal was er macht oder wo er ist, immer begleitet ihn diese Stimme. Sie sagt: „Du bist nichts wert! Du nimmst zu viel Platz ein! Iss nicht!“ Sie wird lauter von Tag zu Tag – Magersucht.
In Louder Than Hunger beschreibt Jake in vermeintlichen Tagebucheinträgen seinen alltäglichen Kampf mit der Essstörung. Der Roman zeigt auf schlichte und berührende Weise, dass es keinen geraden Weg zur Besserung gibt. Basierend auf persönlichen Erfahrungen gelingt es dem Autor John Schu, ein präzises, glaubwürdiges Bild von den Figuren zu zeichnen. Ohne die Hoffnung zu verlieren, begleitet man Jake durch Zweifel und Rückschläge. Die eindrucksvolle visuelle Textgestaltung bietet eine tiefgehende Sicht in seine Gedanken und Gefühlswelt. In Versform wird so viel mehr erzählt als das, was tatsächlich niedergeschrieben ist.
Wir haben selten eine so radikale und ehrliche Darstellung einer krankhaften inneren Stimme erlebt, die quält und bewegt. Der Roman macht deutlich, wie schnell das Bedürfnis nach Sicherheit in übermäßige Kontrolle umschlagen kann. Louder Than Hunger in der Übersetzung von Maren Illinger berührt uns sehr und zeigt eindrücklich, dass man mit fiesen Gedanken nicht allein bleiben muss.