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...leben wie ein Mensch

Saverio Strati (Text),
Edith Seidel (Übersetzung)


Verlag Herder
0,00 € (D) , 0,00 € (A)
Originalsprache: Italienisch
Auswahlliste 1963, Kategorie: Sonderpreis, thematisch

Jurybegründung

"Warum hat Gott uns auf die Erde geschickt?...Ich habe nie die Antwort auf diese Frage gefunden, sondern weiß nur, dass ich mich wie ein Tier geschunden und wie ein Sklave gelitten habe." Das ist der verzweifelte Ausruf eines Köhlers aus den Wäldern Kalabriens. Auch der junge Emilio ist in diesem Teufelskreis einer bedrückenden Armut gefangen. Seinen Vater hat er nicht gekannt, die Mutter liebt ihn nicht. An Hunger und Armut gewöhnt, verdient er sich als Hacker im Weinberg, als Hirte, in der Ölmühle...

und wird schließlich Köhler. Seinem Elend, dass weiß er, kann er nur entgehen, indem er sich der Mafia anschließt oder, wie mancher seiner Landsleute, nach Amerika geht. ...leben wir ein Mensch, dass ist seine große Sehnsucht, die er durch alle Versuchungen, den Materialismus, die Derbheit und Fühllosigkeit um ihn her hindurchrettet.

Erst junge Menschen von etwa 16 Jahren an werden dieses von einer starken epischen Begabung zeugende Buch mit Gewinn lesen, werden von der aus leidenschaftlicher Anteilnahme und gezügelter Sachlichkeit gemischten Darstellung gepackt sein und viele ihrer eigenen Fragen darin wiederfinden.

"Warum hat Gott uns auf die Erde geschickt?...Ich habe nie die Antwort auf diese Frage gefunden, sondern weiß nur, dass ich mich wie ein Tier geschunden und wie ein Sklave gelitten habe." Das ist der verzweifelte Ausruf eines Köhlers aus den Wäldern Kalabriens. Auch der junge Emilio ist in diesem Teufelskreis einer bedrückenden Armut gefangen. Seinen Vater hat er nicht gekannt, die Mutter liebt ihn nicht. An Hunger und Armut gewöhnt, verdient er sich als Hacker im Weinberg, als Hirte, in der Ölmühle und wird schließlich Köhler. Seinem Elend, dass weiß er, kann er nur entgehen, indem er sich der Mafia anschließt oder, wie mancher seiner Landsleute, nach Amerika geht. ...leben wir ein Mensch, dass ist seine große Sehnsucht, die er durch alle Versuchungen, den Materialismus, die Derbheit und Fühllosigkeit um ihn her hindurchrettet.

Erst junge Menschen von etwa 16 Jahren an werden dieses von einer starken epischen Begabung zeugende Buch mit Gewinn lesen, werden von der aus leidenschaftlicher Anteilnahme und gezügelter Sachlichkeit gemischten Darstellung gepackt sein und viele ihrer eigenen Fragen darin wiederfinden.

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