Schwungvoll und mit einer Prise feiner Ironie greift dieser Roman Themen und Lebensrealitäten auf, die in der Kinderliteratur bislang unterrepräsentiert sind: Armut, häusliche Gewalt und den Alltag in einem Frauenhaus. Die neunjährige Jagoda lädt die neue Mitschülerin Mia spontan zu ihrer Geburtstagsfeier ein, obwohl sie im Frauenhaus lebt und eine Party dort unmöglich ist. Aus Sicherheitsgründen darf Jagoda ihre Adresse nicht preisgegeben, und zudem fehlt das...
Geld für eine Feier. Da nur noch vier Tage verbleiben, setzt ein rasanter Vorbereitungscountdown ein, der auf Wegen voller Überraschungen zum ersehnten Ergebnis führt.
Der Roman erweist sich als ein originelles Beispiel für Empowerment-Literatur: Er zeigt eine resiliente Heldin, die allen Widrigkeiten trotzt und im Eiltempo helfende Hände rekrutiert. Die Schwere der Gesamtsituation wird adressatengerecht durch Sprachspiele und Zungenbrecher aufgelockert – alle rund um die Farbe Blau, denn Jagodas Name steht zu ihrem Leidwesen im Polnischen für „Blaubeere“. Erzählt wird authentisch-frech aus kindlicher Perspektive. Dieser humorvolle, angenehm leichte Ton spiegelt sich auch in den Zeichnungen wider. Die Illustrationen in Schwarz und Blau unterstreichen die Unbeschwertheit der Geschichte, die auf explizite Gewaltschilderungen verzichtet.
Schwungvoll und mit einer Prise feiner Ironie greift dieser Roman Themen und Lebensrealitäten auf, die in der Kinderliteratur bislang unterrepräsentiert sind: Armut, häusliche Gewalt und den Alltag in einem Frauenhaus. Die neunjährige Jagoda lädt die neue Mitschülerin Mia spontan zu ihrer Geburtstagsfeier ein, obwohl sie im Frauenhaus lebt und eine Party dort unmöglich ist. Aus Sicherheitsgründen darf Jagoda ihre Adresse nicht preisgegeben, und zudem fehlt das Geld für eine Feier. Da nur noch vier Tage verbleiben, setzt ein rasanter Vorbereitungscountdown ein, der auf Wegen voller Überraschungen zum ersehnten Ergebnis führt.
Der Roman erweist sich als ein originelles Beispiel für Empowerment-Literatur: Er zeigt eine resiliente Heldin, die allen Widrigkeiten trotzt und im Eiltempo helfende Hände rekrutiert. Die Schwere der Gesamtsituation wird adressatengerecht durch Sprachspiele und Zungenbrecher aufgelockert – alle rund um die Farbe Blau, denn Jagodas Name steht zu ihrem Leidwesen im Polnischen für „Blaubeere“. Erzählt wird authentisch-frech aus kindlicher Perspektive. Dieser humorvolle, angenehm leichte Ton spiegelt sich auch in den Zeichnungen wider. Die Illustrationen in Schwarz und Blau unterstreichen die Unbeschwertheit der Geschichte, die auf explizite Gewaltschilderungen verzichtet.