Lila verbringt mit ihrer Großmutter ein paar Sommertage auf einer finnischen Schäreninsel. Sie vermisst ihre beste Freundin Rosa, erinnert sich an ihren gemeinsamen Sternschnuppen-Wunsch: Dass sie sich immer wiederfinden mögen, wenn sie sich verlieren. Und tatsächlich scheint dieses Sich-Wiederfinden auf der abgelegenen Insel zu gelingen. Lila und Rosa bauen gemeinsam Höhlen, retten ein verletztes Fohlen, fangen Fische und halten imaginäre...
Bären in Schach.
Ein aufziehender Sturm zwingt Lila und ihre Großmutter, länger auf der Insel zu bleiben. Die beiden Gestrandeten beginnen ihr “Sturm-Projekt“: Sie malen, tanzen, spielen Karten und sprechen über Erinnerungen. Die Großmutter erzählt von der Erkrankung ihrer Lebensgefährtin. Schmerz und Trost dürfen dabei nebeneinanderstehen. Kunst wird zum Heilmittel, um dem Unsagbaren Ausdruck zu verleihen – und bringt Großmutter und Enkelin einander näher.
Der Kinderroman verbindet Realität und Phantasie auf berührende Weise und zeigt, wie Loslassen gelingen kann. Rosas wiederkehrender Satz „Das Leben ruft nach dir“ (S. 21) wird zum hoffnungsvollen Leitmotiv. So entsteht ein zartes, klug komponiertes Werk, das Mut macht, Trauer anzunehmen – und sich dem Leben immer wieder neu zuzuwenden. Die feinen Illustrationen von Anna Schilling unterstreichen die höchst poetische Atmosphäre.
Lila verbringt mit ihrer Großmutter ein paar Sommertage auf einer finnischen Schäreninsel. Sie vermisst ihre beste Freundin Rosa, erinnert sich an ihren gemeinsamen Sternschnuppen-Wunsch: Dass sie sich immer wiederfinden mögen, wenn sie sich verlieren. Und tatsächlich scheint dieses Sich-Wiederfinden auf der abgelegenen Insel zu gelingen. Lila und Rosa bauen gemeinsam Höhlen, retten ein verletztes Fohlen, fangen Fische und halten imaginäre Bären in Schach.
Ein aufziehender Sturm zwingt Lila und ihre Großmutter, länger auf der Insel zu bleiben. Die beiden Gestrandeten beginnen ihr “Sturm-Projekt“: Sie malen, tanzen, spielen Karten und sprechen über Erinnerungen. Die Großmutter erzählt von der Erkrankung ihrer Lebensgefährtin. Schmerz und Trost dürfen dabei nebeneinanderstehen. Kunst wird zum Heilmittel, um dem Unsagbaren Ausdruck zu verleihen – und bringt Großmutter und Enkelin einander näher.
Der Kinderroman verbindet Realität und Phantasie auf berührende Weise und zeigt, wie Loslassen gelingen kann. Rosas wiederkehrender Satz „Das Leben ruft nach dir“ (S. 21) wird zum hoffnungsvollen Leitmotiv. So entsteht ein zartes, klug komponiertes Werk, das Mut macht, Trauer anzunehmen – und sich dem Leben immer wieder neu zuzuwenden. Die feinen Illustrationen von Anna Schilling unterstreichen die höchst poetische Atmosphäre.