Ein zeitloser Kinderroman über Identität, Zugehörigkeit und Alltagsrassismus im England der 1950er Jahre: Die junge Birdie wächst in einem Waisenhaus im englischen Leeds auf und träumt von einer Familie. Als sich überraschend eine Großtante meldet und sie bei sich aufnehmen möchte, scheint sich ihr Wunsch zu erfüllen. Doch in deren abgelegenem Dorf in den Yorkshire Dales erlebt das Schwarze Mädchen offene Ablehnung, subtile...
Demütigungen und rassistische Ausgrenzung. Selbst ihre Tante schämt sich zunächst für sie. Einfühlsam und aus kindlicher Perspektive werden Birdies seelische Verletzungen geschildert, aber auch ihr Mut und ihre leise Stärke. Trost findet das Mädchen in der Freundschaft zu einem Grubenpony, das in einer verlassenen Kohlemine zurückgelassen wurde und für dessen Befreiung Birdie mutig kämpft.
Das Buch überzeugt durch seine klare Sprache, emotionale Tiefe und historische Authentizität. Es macht Rassismus für junge Leser:innen greifbar, ohne zu moralisieren, und eröffnet wichtige Gespräche über Vielfalt, Würde und Menschlichkeit. Gerade durch seine stille Intensität, die die beiden Übersetzerinnen einfühlsam und sprachlich nuanciert ins Deutsche übertragen haben.
Ein zeitloser Kinderroman über Identität, Zugehörigkeit und Alltagsrassismus im England der 1950er Jahre: Die junge Birdie wächst in einem Waisenhaus im englischen Leeds auf und träumt von einer Familie. Als sich überraschend eine Großtante meldet und sie bei sich aufnehmen möchte, scheint sich ihr Wunsch zu erfüllen. Doch in deren abgelegenem Dorf in den Yorkshire Dales erlebt das Schwarze Mädchen offene Ablehnung, subtile Demütigungen und rassistische Ausgrenzung. Selbst ihre Tante schämt sich zunächst für sie. Einfühlsam und aus kindlicher Perspektive werden Birdies seelische Verletzungen geschildert, aber auch ihr Mut und ihre leise Stärke. Trost findet das Mädchen in der Freundschaft zu einem Grubenpony, das in einer verlassenen Kohlemine zurückgelassen wurde und für dessen Befreiung Birdie mutig kämpft.
Das Buch überzeugt durch seine klare Sprache, emotionale Tiefe und historische Authentizität. Es macht Rassismus für junge Leser:innen greifbar, ohne zu moralisieren, und eröffnet wichtige Gespräche über Vielfalt, Würde und Menschlichkeit. Gerade durch seine stille Intensität, die die beiden Übersetzerinnen einfühlsam und sprachlich nuanciert ins Deutsche übertragen haben.