Nach dem Unfalltod seiner Eltern und seiner jüngeren Schwester Isa verändert sich für den 16-jährigen Felix schlagartig alles. Nur Isas hässlicher Hund Bolt überlebt das Unglück. Aus der Ich-Perspektive schildert Felix die Monate nach dem Verlust, wobei trotz aller Schwere auch humorvolle Momente aufkeimen. Bolts Verhalten spiegelt feinfühlig die Gefühlswelt von Felix wider. In der Therapie lernt Felix den ebenfalls traumatisierten Mo kennen. Die lebensfrohe...
Marie komplettiert das Trio. Gemeinsam verbringen sie den Sommer, versuchen ihre Ängste und Panikattacken zu überwinden und wachsen an ihren gemeinsamen Erlebnissen.
Der Jugendroman von Franziska Hörner beeindruckt durch seine authentische, tieftraurige und dennoch hoffnungsvolle Erzählweise. Der emotionale Kontakt zwischen Mensch und Tier dient als Motor, um Trauer zu verarbeiten und Heilung zu ermöglichen. Trotz des tragischen Sujets bleibt der Roman leichtfüßig, sorgt für Komik und lässt Raum für eine zarte Liebesgeschichte. Hörner fokussiert sich auf das Wesentliche und bleibt nah an ihren starken Charakteren. Am Ende steht die zuversichtliche Erkenntnis, sich auch nach schweren Schicksalsschlägen als „Glückskind“ fühlen zu können, weil das eigene Überleben neue Perspektiven eröffnet.
Nach dem Unfalltod seiner Eltern und seiner jüngeren Schwester Isa verändert sich für den 16-jährigen Felix schlagartig alles. Nur Isas hässlicher Hund Bolt überlebt das Unglück. Aus der Ich-Perspektive schildert Felix die Monate nach dem Verlust, wobei trotz aller Schwere auch humorvolle Momente aufkeimen. Bolts Verhalten spiegelt feinfühlig die Gefühlswelt von Felix wider. In der Therapie lernt Felix den ebenfalls traumatisierten Mo kennen. Die lebensfrohe Marie komplettiert das Trio. Gemeinsam verbringen sie den Sommer, versuchen ihre Ängste und Panikattacken zu überwinden und wachsen an ihren gemeinsamen Erlebnissen.
Der Jugendroman von Franziska Hörner beeindruckt durch seine authentische, tieftraurige und dennoch hoffnungsvolle Erzählweise. Der emotionale Kontakt zwischen Mensch und Tier dient als Motor, um Trauer zu verarbeiten und Heilung zu ermöglichen. Trotz des tragischen Sujets bleibt der Roman leichtfüßig, sorgt für Komik und lässt Raum für eine zarte Liebesgeschichte. Hörner fokussiert sich auf das Wesentliche und bleibt nah an ihren starken Charakteren. Am Ende steht die zuversichtliche Erkenntnis, sich auch nach schweren Schicksalsschlägen als „Glückskind“ fühlen zu können, weil das eigene Überleben neue Perspektiven eröffnet.