Cover: Super-Bruno 9783446250840
Super-Bruno

Håkon Øvreås (Text),
Øyvind Torseter (Illustration),
Angelika Kutsch (Übersetzung)


Carl Hanser Verlag
ISBN: 978-3-446-25084-0
12,90 € (D) , 13,30 € (A)
Originalsprache: Norwegisch
Nominierung 2017, Kategorie: Kinderbuch
Ab 6 Jahren
Nominierung Kinderbuch

Jurybegründung

Super-Bruno erzählt von Bruno, einem Jungen im Grundschulalter, der Einiges zu bewältigen hat: Er muss den Tod seines Großvaters verarbeiten, nach einem Umzug neue Freunde finden und sich zusammen mit diesen gegen eine Bande älterer Jungs zur Wehr setzen. Dies alles gelingt Bruno durch seine Schlitzohrigkeit und Phantasie, wobei sich der Roman ganz und gar auf die kindliche Weltsicht einlässt, die eine Trennung zwischen Phantasie und Realität nicht immer zulässt. Der Text stellt das in einer von...
Angelika Kutsch prägnant übersetzten, einfachen Sprache dar, die sich auf die äußere Handlung fokussiert und viel Raum für eigene Interpretation lässt.
Die Innenwelt der pointiert charakterisierten Kinderfiguren wird nur in Ansätzen dargestellt. Sie lässt sich jedoch durch die zahlreichen Illustrationen erschließen. Äußerst aussagekräftig sind etwa Mimik und Körperausdruck der Figuren: Die immer ernste Miene des Vaters, die depressive Haltung der Mutter, die ruhige Ausstrahlung des Großvaters. Mit wenigen Strichen gelingt es Torseter, die emotionalen Befindlichkeiten, die im knappen, auf das Wesentliche reduzierten Text nicht zum Ausdruck kommen, ins Bild zu setzen. Das eröffnet jungen Lesern die Möglichkeit, an die Bildleseerfahrung der Vorschulzeit anzuknüpfen.
 
Super-Bruno erzählt von Bruno, einem Jungen im Grundschulalter, der Einiges zu bewältigen hat: Er muss den Tod seines Großvaters verarbeiten, nach einem Umzug neue Freunde finden und sich zusammen mit diesen gegen eine Bande älterer Jungs zur Wehr setzen. Dies alles gelingt Bruno durch seine Schlitzohrigkeit und Phantasie, wobei sich der Roman ganz und gar auf die kindliche Weltsicht einlässt, die eine Trennung zwischen Phantasie und Realität nicht immer zulässt. Der Text stellt das in einer von Angelika Kutsch prägnant übersetzten, einfachen Sprache dar, die sich auf die äußere Handlung fokussiert und viel Raum für eigene Interpretation lässt.
Die Innenwelt der pointiert charakterisierten Kinderfiguren wird nur in Ansätzen dargestellt. Sie lässt sich jedoch durch die zahlreichen Illustrationen erschließen. Äußerst aussagekräftig sind etwa Mimik und Körperausdruck der Figuren: Die immer ernste Miene des Vaters, die depressive Haltung der Mutter, die ruhige Ausstrahlung des Großvaters. Mit wenigen Strichen gelingt es Torseter, die emotionalen Befindlichkeiten, die im knappen, auf das Wesentliche reduzierten Text nicht zum Ausdruck kommen, ins Bild zu setzen. Das eröffnet jungen Lesern die Möglichkeit, an die Bildleseerfahrung der Vorschulzeit anzuknüpfen.
 
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Personen

Autor
geboren 1974 in Norwegen, studierte Literaturwissenschaft. Sein Kinderbuchdebüt Brune wurde 2014 mit dem Staatspreis des norwegischen Kulturministeriums und dem Literaturpreis des Nordic Council ausgezeichnet.
Illustrator
geboren 1972, lebt in Oslo/Norwegen. Er hat am Kent Institute of Art and Design und an der Osloer School of Graphic Designs studiert. Für sein umfangreiches Werk ist er mehrfach ausgezeichnet worden.
Übersetzerin

geboren 1941 in Bremerhaven, war mehrere Jahre lang als Büroangestellte tätig, bevor sie zunächst beim Ellermann Verlag in München und später als Lektorin beim Hamburger Oetinger Verlag arbeitete. 1966 erschien ihr erstes Jugendbuch, Der Sommer, der anders war. 1975 erhielt Angelika Kutsch für ihren Roman Man kriegt nichts geschenkt den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises zum Internationalen Jahr der Frau. Gleichzeitig übersetzte sie schon früh Kinderbücher aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen. Seit 2001 lebt sie als freie Übersetzerin überwiegend in Schweden. Insgesamt hat sie rund 400 Kinder- und Jugendbücher ins Deutsche übertragen, darunter Titel von Lieve Baeten, Åke Edwardson, Henning Mankell, Sven Nordqvist, Annika Thor und Mats Wahl. Mit ihren Übersetzungen hat sie erheblich zum Erfolg der schwedischen Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland beigetragen. Derzeit sind mehr als 160 von ihr übersetzte Titel lieferbar. Als Übersetzerin war sie 36 Mal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und wurde acht Mal mit ihm ausgezeichnet.

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