„… zwischen total beknackten und klugen Fragen liegt nur ein sehr schmaler Grad.“ (S. 11) Der unkonventionelle Protagonist Estrich stellt viele Fragen – an sich selbst, an sein Umfeld und letztendlich an die Lesenden. Wie kommt seine Badehose auf das Pult der Lehrerin? Was sind die besten Dinge im Leben? Und welche Trikotfarbe soll er beim Rollhockey wählen? Für sein Team ist dies eine Frage der Geschlechtsidentität; für Estrich – ursprünglich...
Esther – gibt es auf solche Fragen keine logischen Antworten.
Als außerirdischer Spion Nr. 9 erfüllt er nämlich eine geheime Mission. Er ist fest davon überzeugt, die Menschheit analysieren zu müssen und dokumentiert seine Erkenntnisse penibel in einem auf der Schultoilette versteckten Logbuch. Als dieses gestohlen wird, ein Erpresserbrief auftaucht und eine Mitschülerin verschwindet, gerät Estrichs ohnehin fragile Welt aus den Fugen.
Jona Manow schildert in einer innovativ-sperrigen, personalen Erzählweise Alltag und Abenteuer eines neurodivergenten Kindes. Mit viel Einfühlungsvermögen und großer Selbstverständlichkeit stellt er Estrichs Einzigartigkeit heraus und weckt damit Verständnis für dessen Wahrnehmung und Bedürfnisse. Die lebendigen Dialoge ziehen die Lesenden unmittelbar ins Geschehen hinein und deuten auf Manows Erfahrungen als Theaterregisseur.
„… zwischen total beknackten und klugen Fragen liegt nur ein sehr schmaler Grad.“ (S. 11) Der unkonventionelle Protagonist Estrich stellt viele Fragen – an sich selbst, an sein Umfeld und letztendlich an die Lesenden. Wie kommt seine Badehose auf das Pult der Lehrerin? Was sind die besten Dinge im Leben? Und welche Trikotfarbe soll er beim Rollhockey wählen? Für sein Team ist dies eine Frage der Geschlechtsidentität; für Estrich – ursprünglich Esther – gibt es auf solche Fragen keine logischen Antworten.
Als außerirdischer Spion Nr. 9 erfüllt er nämlich eine geheime Mission. Er ist fest davon überzeugt, die Menschheit analysieren zu müssen und dokumentiert seine Erkenntnisse penibel in einem auf der Schultoilette versteckten Logbuch. Als dieses gestohlen wird, ein Erpresserbrief auftaucht und eine Mitschülerin verschwindet, gerät Estrichs ohnehin fragile Welt aus den Fugen.
Jona Manow schildert in einer innovativ-sperrigen, personalen Erzählweise Alltag und Abenteuer eines neurodivergenten Kindes. Mit viel Einfühlungsvermögen und großer Selbstverständlichkeit stellt er Estrichs Einzigartigkeit heraus und weckt damit Verständnis für dessen Wahrnehmung und Bedürfnisse. Die lebendigen Dialoge ziehen die Lesenden unmittelbar ins Geschehen hinein und deuten auf Manows Erfahrungen als Theaterregisseur.