Diese Graphic Novel erzählt vom Verschwinden von Menschen in Diktaturen und dem daraus resultierenden Schweigen. Birgit Weyhe entfaltet ein Panorama individueller Erfahrung und kollektiver Verantwortung zwischen der NS-Zeit in Deutschland und der Militärdiktatur in Argentinien. In den miteinander verwobenen Geschichten zweier Frauen wird sichtbar, wie weitreichend die zerstörerische Kraft staatlicher Diktaturen ist. Die 1939 nach Argentinien emigrierte Ellen...
Marx muss dort während der Militärdiktatur das spurlose Verschwinden ihrer Tochter erleben. Die seit 1970 in Argentinien lebende Elisabeth Käsemann wird dort 1977 als Regimegegnerin erschossen.
Erzählt wird von Menschenrechtsverletzungen in ihrer politisch-gesellschaftlichen Dimension und zugleich von ganz individuellen Schmerzen. In jedem Pinselstrich und jedem Wort verbindet Weyhe historische und biografische Genauigkeit mit künstlerischer Reflexion. Großflächiges Schwarz, sparsame Farbeinsätze und wiederkehrende Muster und Motive strukturieren die Seiten und verdichten die Themen Freiheit, Gewalt, Erinnerung und Verlust. Die Komposition aus Text und Bild folgt einem präzisen Rhythmus aus Wiederholung und Variation und es entsteht eine Dramaturgie, die Verschwiegenes tastend umkreist.
Diese Graphic Novel erzählt vom Verschwinden von Menschen in Diktaturen und dem daraus resultierenden Schweigen. Birgit Weyhe entfaltet ein Panorama individueller Erfahrung und kollektiver Verantwortung zwischen der NS-Zeit in Deutschland und der Militärdiktatur in Argentinien. In den miteinander verwobenen Geschichten zweier Frauen wird sichtbar, wie weitreichend die zerstörerische Kraft staatlicher Diktaturen ist. Die 1939 nach Argentinien emigrierte Ellen Marx muss dort während der Militärdiktatur das spurlose Verschwinden ihrer Tochter erleben. Die seit 1970 in Argentinien lebende Elisabeth Käsemann wird dort 1977 als Regimegegnerin erschossen.
Erzählt wird von Menschenrechtsverletzungen in ihrer politisch-gesellschaftlichen Dimension und zugleich von ganz individuellen Schmerzen. In jedem Pinselstrich und jedem Wort verbindet Weyhe historische und biografische Genauigkeit mit künstlerischer Reflexion. Großflächiges Schwarz, sparsame Farbeinsätze und wiederkehrende Muster und Motive strukturieren die Seiten und verdichten die Themen Freiheit, Gewalt, Erinnerung und Verlust. Die Komposition aus Text und Bild folgt einem präzisen Rhythmus aus Wiederholung und Variation und es entsteht eine Dramaturgie, die Verschwiegenes tastend umkreist.