Cover: Schlimmes Ende 9783570127018

Schlimmes Ende

Philip Ardagh (Text),
David Roberts (Illustration),
Harry Rowohlt (Übersetzung)


Omnibus Verlag
ISBN: 978-357012701-8
9,90 € (D) , 0,00 € (A)
Originalsprache: Englisch
Preisträger 2003, Kategorie: Kinderbuch
Preisträger Kinderbuch

Jurybegründung

Eddies Eltern sind ganz gelb im Gesicht und "an den Rändern etwas wellig". Damit Eddie sich nicht ansteckt, holen ihn der Wahnsinnige Onkel Jack und die Wahnsinnige Tante Maud ab. In Episoden wird von der Kutschreise erzählt, die Eddie zu deren Anwesen "Schlimmes Ende" bringen soll. In der komplett verrückten Familie tritt Eddie als einziger verlässlich unauffällig-vernünftig auf. Desto skurriler erscheint das übrige Personal des Romans: Hausbesorger, Theaterdirektor, Waisenhaus-Direktorin - alle sind...

auf die krudeste Weise durchgeknallt. Davon zeugen auch die Federzeichnungen David Roberts mit ihren spitznasigen, verdreht anmutenden Figuren. Philip Ardagh peitscht den Leser von einem kuriosen Einfall zum anderen. Dabei entwickelt er seine Geschichte bei aller Logik völlig grotesk und greift als allwissender Erzähler ein. Der Übersetzer Harry Rowohlt findet für den trockenen Sprachwitz des Engländers einen originellen Ton und trägt so zum Vergnügen des deutschen Lesers bei. Kein einfacher, aber ein wahrhaft "schräger" Roman!

Eddies Eltern sind ganz gelb im Gesicht und "an den Rändern etwas wellig". Damit Eddie sich nicht ansteckt, holen ihn der Wahnsinnige Onkel Jack und die Wahnsinnige Tante Maud ab. In Episoden wird von der Kutschreise erzählt, die Eddie zu deren Anwesen "Schlimmes Ende" bringen soll. In der komplett verrückten Familie tritt Eddie als einziger verlässlich unauffällig-vernünftig auf. Desto skurriler erscheint das übrige Personal des Romans: Hausbesorger, Theaterdirektor, Waisenhaus-Direktorin - alle sind auf die krudeste Weise durchgeknallt. Davon zeugen auch die Federzeichnungen David Roberts mit ihren spitznasigen, verdreht anmutenden Figuren. Philip Ardagh peitscht den Leser von einem kuriosen Einfall zum anderen. Dabei entwickelt er seine Geschichte bei aller Logik völlig grotesk und greift als allwissender Erzähler ein. Der Übersetzer Harry Rowohlt findet für den trockenen Sprachwitz des Engländers einen originellen Ton und trägt so zum Vergnügen des deutschen Lesers bei. Kein einfacher, aber ein wahrhaft "schräger" Roman!

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Personen

Autor
hat über 50 Kinderbücher geschrieben. Er lebt mit seiner Frau und zwei Katzen in einem Küstenort in England. Er arbeitete als Werbetexter, Reinigungskraft, Bibliothekar und Vorleser für Blinde. Derzeit ist er Vollzeit-Schriftsteller. Seine Bücher wurden in neun Sprachen übersetzt.

Illustrator
hat zahlreiche Kinder- und Jugendbücher illustriert und wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Er lebt in London/Großbritannien.
Übersetzer

geboren 1945 in Hamburg als Sohn des Verlegers Ernst Rowohlt und der Schauspielerin Maria Pierekämper, absolvierte Harry Rowohlt zunächst eine Lehre als Verlagsbuchhändler im Suhrkamp Verlag in Frankfurt am Main, war Volontär beim Rowohlt Verlag und bei der New Yorker Grove Press. Seit 1971 ist er freiberuflicher Übersetzer aus dem Englischen. Harry Rowohlt hat inzwischen mehr als 100 Bücher - für Kinder wie für Erwachsene - aus dem irischen, amerikanischen und britischen Englisch von Autoren wie A.A. Milne, Flann O'Brien, Frank McCourt, Leo Lionni, Robert Crumb, Roger Boylan, Kurt Vonnegut und Shel Silverstein ins Deutsche übertragen. Er wurde durch die CDs und Lesungen der von ihm übersetzten Werke bekannt und als begnadeter Vortragskünstler gefeiert; er trat auch als Gelegenheitsschauspieler ("Penner Harry" in der Fernsehserie Lindenstraße) auf. Kultstatus hatte seine zwischen 1989 und 1997 erscheinende Zeit-Kolumne Pooh's Corner.

Harry Rowohlt ist vielfach ausgezeichnet worden, zu den Preisen gehören der Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau (1997), der Kurd-Laßwitz-Preis (1998 für seine Übersetzung von Kurt Vonneguts Zeitbeben), der Johann-Heinrich-Voß-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (1999), ein Platin Hörbuch für über 600.000 verkaufte Exemplare der CDs Pu der Bär (2000), der Satirepreis "Göttinger Elch" (2001), der Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis (2003), der Deutsche Jugendliteraturpreis (2003 für seine Übersetzung von Philip Ardaghs Schlimmes Ende) und der Deutsche Hörbuchpreis (2004 für Auf Schwimmen-zwei-Vögel von Flann O'Brien). Harry Rowohlt verstarb im Juni 2015.

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