Pawels Geheimnis
Horst Beyersdorff (Text),
Margret Rettich (Illustration)
Jurybegründung
Zwei Erzählungen betrachten das Ende des letzen Krieges aus verschiedenen Perspektiven, aus der Sicht eines Kinder und eines Erwachsenen. In der ersten erspürt ein Bauernkind die Situation eines russischen Kriegsgefangenen und setzt sich mit Mut und Einfühlungsgabe für ihn ein. Die zweite lässt einen heimkehrenden Soldaten berichten, der sich eines elternlosen Jungen annimmt. Er kann sein Schicksal nicht mehr von dem des Kindes trennen, das ihm unerschütterliches Vertrauen...
Zwei Erzählungen betrachten das Ende des letzen Krieges aus verschiedenen Perspektiven, aus der Sicht eines Kinder und eines Erwachsenen. In der ersten erspürt ein Bauernkind die Situation eines russischen Kriegsgefangenen und setzt sich mit Mut und Einfühlungsgabe für ihn ein. Die zweite lässt einen heimkehrenden Soldaten berichten, der sich eines elternlosen Jungen annimmt. Er kann sein Schicksal nicht mehr von dem des Kindes trennen, das ihm unerschütterliches Vertrauen entgegenbringt. Das Buch ist leise, präzis unterspielt erzählt und geeignet, Kinder ab 10 und ihre Eltern zur Diskussion über das Thema anzuregen.
Personen
© Reinke
wurde 1926 in Stettin geboren. Sie studierte Werbegrafik und freie Grafik an der Kunstschule in Erfurt. Zunächst war Margret Rettich für Werbung, Printmedien und Fernsehen tätig und illustrierte Kinderbücher. Später begann sie selbst äußerst erfolgreich eigene Kinderbücher zu schreiben und zu illustrieren. Margret Rettich verstarb am 15. Mai 2013 in Gifhorn bei Braunschweig.