Lucys Haus
Sylvia Cassedy (Text),
Irmela Brender (Übersetzung)
Jurybegründung
Die elfjährige Lucy lebt in einem Waisenhaus in Nordamerika. Sie ist das Hackhuhn unter den Mädchen und entflieht ihrem Alltag in ein verstecktes Puppenhaus, wo sich alles nur um sie dreht. Doch eines Tages entdecken die anderen Mädchen das Haus und „entführen“ die Puppen. Lucy macht sich auf die Suche nach ihnen. Am Ende ihres erfolgreichen Kampfes steht eine selbstbewusste Lucy mit nun nicht mehr gesenktem, sondern erhobenem Kopf, die zum ersten Mal Kontra gibt. Der...
Die elfjährige Lucy lebt in einem Waisenhaus in Nordamerika. Sie ist das Hackhuhn unter den Mädchen und entflieht ihrem Alltag in ein verstecktes Puppenhaus, wo sich alles nur um sie dreht. Doch eines Tages entdecken die anderen Mädchen das Haus und „entführen“ die Puppen. Lucy macht sich auf die Suche nach ihnen. Am Ende ihres erfolgreichen Kampfes steht eine selbstbewusste Lucy mit nun nicht mehr gesenktem, sondern erhobenem Kopf, die zum ersten Mal Kontra gibt. Der Roman wird auf mehreren Realitäts- und Traumebenen erzählt, die – geschickt miteinander verwoben – am Ende zu einem Geschehensstrang zusammenlaufen. Die Autorin geht zart mit Lucys Gedanken und Erfahrungen um und überlässt dem Leser das Auseinanderpuzzeln von Traum, Spiel und Realität.
Personen
© Verlag Friedrich Oetinger
geboren 1935 in Mannheim, arbeitete als Journalistin und Lektorin. Seit 1970 war sie freiberufliche Schriftstellerin und Übersetzerin. Für ihre zahlreichen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbücher wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Sie starb 2017.