Cover: Linsen, Lupen und magische Skope 9783789134012
Linsen, Lupen und magische Skope

Pelle Eckerman (Text),
Sven Nordqvist (Illustration),
Angelika Kutsch (Übersetzung)


Verlag Friedrich Oetinger
ISBN: 978-378913401-2
0,00 € (D) , 0,00 € (A)
Originalsprache: Schwedisch
Preisträger 1992, Kategorie: Kindersachbuch
Preisträger Kindersachbuch

Jurybegründung

Der Mensch gehört zu den Lebewesen, die über kein „spezialisiertes Sehvermögen" verfügen, wohl aber ist er mit reichlich Neugier ausgestattet. Und so hat er im Laufe der Geschichte aus „Neugier und Bedürfnis" Hilfen erfunden und entwickelt, die es ihm ermöglichten, sein eingeschränktes Sehvermögen zu erweitern. Die Welt im großen wie im kleinen, auch sich selbst immer genauer zu erforschen, hat das Leben nicht nur erleichtert,...

sondern in mancher Hinsicht auch wieder unübersichtlicher und komplizierter gemacht. Wassergucker und Periskop, Fernrohr und Teleskop, Mikroskop und Spektroskop, dazu die Kamera, die erlaubte, was zu sehen ist, festzuhalten und aufzubewahren - das sind die „Guck-Apparate", die hier vorgestellt werden. Und neben all diesen „nützlichen" Skopen wurde auch das eine nicht vergessen, das Spaß macht und zu einem beliebten Spielzeug wurde: das Kaleidoskop. Denn „Wissen bedeutet nicht nur Macht", heißt es im Vorwort in Anlehnung an Francis Bacon, „sondern es sollte auch Spaß machen". Das war offensichtlich auch Motto für Autor und Illustrator. In einer überaus unterhaltsamen Mischung aus Texten und Bildern bieten sie jungen Leserinnen und Lesern Einblick in ein eher sprödes Thema: die Funktionsweise optischer Geräte als Arbeitsmittel der Naturwissenschaften. Dabei beschreibt und erklärt der Autor dies alles nicht isoliert als einen Teilbereich der Naturwissenschaft und Technik, sondern lässt vielmehr auf anschauliche, kurzweilige Weise zugleich ein Stück Kulturgeschichte lebendig werden. Anleitungen zu Experimenten und Basteleien und biographische Artikel ergänzen den fortlaufenden, locker erzählenden Text. Seite für Seite präsentieren sich in immer wieder neuem, abwechslungsreichem Zusammenspiel mit dem Text die Illustrationen - humorvoll im Grundtenor, dabei sachdienlich: farbige und schwarz-weiße Zeichnungen, Fotos, Karikaturen, schematische Zeichnungen veranlassen zum genauen Hinsehen, verleiten zum Lesen. Ästhetische Feinheiten wie die ansprechende und informative Gestaltung von Vor- und Hintersatz mit einer synoptischen Darstellung der Erfindungen sowie der überlegte Gebrauch von Farbe bei den Comics sind Zeichen einer wohldurchdachten, ideenreichen Gesamtkonzeption. „So erträumt' ich mir ein Schulbuch", war der Kommentar einer jungen Leserin zu diesem Sachbuch, das auf so vielfältig ansprechende, anregende Weise Information vermittelt.

Der Mensch gehört zu den Lebewesen, die über kein „spezialisiertes Sehvermögen" verfügen, wohl aber ist er mit reichlich Neugier ausgestattet. Und so hat er im Laufe der Geschichte aus „Neugier und Bedürfnis" Hilfen erfunden und entwickelt, die es ihm ermöglichten, sein eingeschränktes Sehvermögen zu erweitern. Die Welt im großen wie im kleinen, auch sich selbst immer genauer zu erforschen, hat das Leben nicht nur erleichtert, sondern in mancher Hinsicht auch wieder unübersichtlicher und komplizierter gemacht. Wassergucker und Periskop, Fernrohr und Teleskop, Mikroskop und Spektroskop, dazu die Kamera, die erlaubte, was zu sehen ist, festzuhalten und aufzubewahren - das sind die „Guck-Apparate", die hier vorgestellt werden. Und neben all diesen „nützlichen" Skopen wurde auch das eine nicht vergessen, das Spaß macht und zu einem beliebten Spielzeug wurde: das Kaleidoskop. Denn „Wissen bedeutet nicht nur Macht", heißt es im Vorwort in Anlehnung an Francis Bacon, „sondern es sollte auch Spaß machen". Das war offensichtlich auch Motto für Autor und Illustrator. In einer überaus unterhaltsamen Mischung aus Texten und Bildern bieten sie jungen Leserinnen und Lesern Einblick in ein eher sprödes Thema: die Funktionsweise optischer Geräte als Arbeitsmittel der Naturwissenschaften. Dabei beschreibt und erklärt der Autor dies alles nicht isoliert als einen Teilbereich der Naturwissenschaft und Technik, sondern lässt vielmehr auf anschauliche, kurzweilige Weise zugleich ein Stück Kulturgeschichte lebendig werden. Anleitungen zu Experimenten und Basteleien und biographische Artikel ergänzen den fortlaufenden, locker erzählenden Text. Seite für Seite präsentieren sich in immer wieder neuem, abwechslungsreichem Zusammenspiel mit dem Text die Illustrationen - humorvoll im Grundtenor, dabei sachdienlich: farbige und schwarz-weiße Zeichnungen, Fotos, Karikaturen, schematische Zeichnungen veranlassen zum genauen Hinsehen, verleiten zum Lesen. Ästhetische Feinheiten wie die ansprechende und informative Gestaltung von Vor- und Hintersatz mit einer synoptischen Darstellung der Erfindungen sowie der überlegte Gebrauch von Farbe bei den Comics sind Zeichen einer wohldurchdachten, ideenreichen Gesamtkonzeption. „So erträumt' ich mir ein Schulbuch", war der Kommentar einer jungen Leserin zu diesem Sachbuch, das auf so vielfältig ansprechende, anregende Weise Information vermittelt.

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Personen

Illustrator
geboren 1946 in Helsingborg/Schweden, Illustrator und Autor von Kinder- und Jugendbüchern. Der Erfinder von Pettersson und Findus wurde mit der schwedischen "Elsa-Beskow-Medaille" und dem "Deutschen Jugendliteraturpreis" ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Frau in Stockholm.

Übersetzerin

geboren 1941 in Bremerhaven, war mehrere Jahre lang als Büroangestellte tätig, bevor sie zunächst beim Ellermann Verlag in München und später als Lektorin beim Hamburger Oetinger Verlag arbeitete. 1966 erschien ihr erstes Jugendbuch, Der Sommer, der anders war. 1975 erhielt Angelika Kutsch für ihren Roman Man kriegt nichts geschenkt den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises zum Internationalen Jahr der Frau. Gleichzeitig übersetzte sie schon früh Kinderbücher aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen. Seit 2001 lebt sie als freie Übersetzerin überwiegend in Schweden. Insgesamt hat sie rund 400 Kinder- und Jugendbücher ins Deutsche übertragen, darunter Titel von Lieve Baeten, Åke Edwardson, Henning Mankell, Sven Nordqvist, Annika Thor und Mats Wahl. Mit ihren Übersetzungen hat sie erheblich zum Erfolg der schwedischen Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland beigetragen. Derzeit sind mehr als 160 von ihr übersetzte Titel lieferbar. Als Übersetzerin war sie 36 Mal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und wurde acht Mal mit ihm ausgezeichnet.

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