Cover: Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte 9783551556769

Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte

Anna Woltz (Text),
Andrea Kluitmann (Übersetzung)


Carlsen Verlag
ISBN: 978-3-551-55676-9
10,99 € (D) , 11,30 € (A)
Originalsprache: Niederländisch
Nominierung 2017, Kategorie: Kinderbuch
Ab 10 Jahren
Nominierung Kinderbuch

Jurybegründung

Die Eltern der zwölfjährigen Fitz sind geschieden, der Vater ist ausgezogen und als sie und ihre Schwester die neue Wohnung einräumen, passiert das Unglück: Die kleine Schwester stürzt vom Fahrrad, der Schlitten kracht auf ihre Hand und trennt eine Fingerkuppe ab! Alle müssen sofort ins Krankenhaus. So verbringt die Familie, die eigentlich keine mehr ist, einen Tag in der Notaufnahme.
Anna Woltz schildert in Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte...
die tiefe Verunsicherung eines Kindes, das durch die Trennung der Eltern an der Bedeutung menschlicher Beziehungen zweifelt. Warum ist ihre Mutter froh, endlich kinderfreie Tage zu erleben und was ist Liebe eigentlich, fragt sich Fitz. Letzteres vor allem auch, weil sie im Krankenhaus Adam kennenlernt, dessen Wunden ganz anderer Art sind.
In lakonischem Tonfall, der von Andrea Kluitmann gelungen übersetzt ist, und mit amüsanten Anspielungen auf TV-Krankenhausserien erzählt die Autorin aus der Perspektive ihrer Heldin eine turbulente und hoch emotionale Geschichte mit vielen Wendungen, an deren Ende die Erkenntnis steht, dass zur Liebe wie zum Leben auch das Risiko der Enttäuschung gehört.
 
Die Eltern der zwölfjährigen Fitz sind geschieden, der Vater ist ausgezogen und als sie und ihre Schwester die neue Wohnung einräumen, passiert das Unglück: Die kleine Schwester stürzt vom Fahrrad, der Schlitten kracht auf ihre Hand und trennt eine Fingerkuppe ab! Alle müssen sofort ins Krankenhaus. So verbringt die Familie, die eigentlich keine mehr ist, einen Tag in der Notaufnahme.
Anna Woltz schildert in Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte die tiefe Verunsicherung eines Kindes, das durch die Trennung der Eltern an der Bedeutung menschlicher Beziehungen zweifelt. Warum ist ihre Mutter froh, endlich kinderfreie Tage zu erleben und was ist Liebe eigentlich, fragt sich Fitz. Letzteres vor allem auch, weil sie im Krankenhaus Adam kennenlernt, dessen Wunden ganz anderer Art sind.
In lakonischem Tonfall, der von Andrea Kluitmann gelungen übersetzt ist, und mit amüsanten Anspielungen auf TV-Krankenhausserien erzählt die Autorin aus der Perspektive ihrer Heldin eine turbulente und hoch emotionale Geschichte mit vielen Wendungen, an deren Ende die Erkenntnis steht, dass zur Liebe wie zum Leben auch das Risiko der Enttäuschung gehört.
 
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Personen

Autorin
geboren 1981 in London / Großbritannien, wuchs in Den Haag / Niederlande auf. Sie studierte Geschichte und arbeitet seither als Autorin und Journalistin.
Übersetzerin

geboren 1966, hat Germanistik studiert und übersetzt niederländische Literatur, Drehbücher, Theaterstücke und Sachtexte ins Deutsche. Sie arbeitet auch als Sprachtrainerin für Autoren und lebt in Amsterdam/Niederlande. 2007 gewann sie zusammen mit dem Autor Do van Ranst für Wir retten Leben, sagt mein Vater den Deutschen Jugendliteraturpreis.

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