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Für fremde Kaiser und kein Vaterland


Arena Verlag
ISBN: 978-340104208-4
0,00 € (D) , 0,00 € (A)
Originalsprache: Deutsch
Preisträger 1986, Kategorie: Jugendsachbuch
Preisträger Jugendsachbuch

Jurybegründung

Ein junger Tagelöhner aus dem Bergischen Land wird mehrere Male zur napoleonischen Armee rekrutiert. Doch er befreit sich immer wieder. Nach mehrjähriger Recherchearbeit in lokalen Archiven entstand ein eindrucksvolles Stück Geschichtsschreibung, das sich der Alltagsgeschichte der armen Leute annimmt, sie nacherlebbar und anschaulich werden lässt. Die klare, sachlich-präzise und doch literarisch geformte Sprache verzichtet auf Effekte und Pathos und erzielt trotzdem große...

Intensität und Eindringlichkeit. Durch die Konzentration auf die überlieferten konkreten Lebensdetails entsteht abseits aller falschen Romantisierung ein ehrliches Bild, das sich der politischen Realität stellt. Es zeigt, dass das Dasein armer Leute ein ununterbrochener, grausamer Kampf um das Überleben war. In diesem Buch wird historische Vergangenheit als lebendiges Mosaikbild aus sorgfältig dokumentierten Einzelheiten rekonstruiert. Feine seelische Regungen werden beschrieben. Dazu gehört starke Eingebundenheit der Menschen in die Landschaft, die sich auch in der mundartlich gefärbten Begrifflichkeit äußert. Trotzdem ist die dargestellte Lebenssituation örtlich und zeitlich übertragbar. Das Buch gibt eine Desillusionierung einer bisher vorwiegend heroisch gesehenen Zeit; es ist ein Plädoyer für die Menschenwürde.

Ein junger Tagelöhner aus dem Bergischen Land wird mehrere Male zur napoleonischen Armee rekrutiert. Doch er befreit sich immer wieder. Nach mehrjähriger Recherchearbeit in lokalen Archiven entstand ein eindrucksvolles Stück Geschichtsschreibung, das sich der Alltagsgeschichte der armen Leute annimmt, sie nacherlebbar und anschaulich werden lässt. Die klare, sachlich-präzise und doch literarisch geformte Sprache verzichtet auf Effekte und Pathos und erzielt trotzdem große Intensität und Eindringlichkeit. Durch die Konzentration auf die überlieferten konkreten Lebensdetails entsteht abseits aller falschen Romantisierung ein ehrliches Bild, das sich der politischen Realität stellt. Es zeigt, dass das Dasein armer Leute ein ununterbrochener, grausamer Kampf um das Überleben war. In diesem Buch wird historische Vergangenheit als lebendiges Mosaikbild aus sorgfältig dokumentierten Einzelheiten rekonstruiert. Feine seelische Regungen werden beschrieben. Dazu gehört starke Eingebundenheit der Menschen in die Landschaft, die sich auch in der mundartlich gefärbten Begrifflichkeit äußert. Trotzdem ist die dargestellte Lebenssituation örtlich und zeitlich übertragbar. Das Buch gibt eine Desillusionierung einer bisher vorwiegend heroisch gesehenen Zeit; es ist ein Plädoyer für die Menschenwürde.

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