Kein Cover vorhanden

Eins, fünf, viele

Kveta Pacovská (Text),
Kveta Pacovská (Illustration)


Maier Verlag
ISBN: 978-347333569-5
0,00 € (D) , 0,00 € (A)
Originalsprache: Deutsch
Preisträger 1991, Kategorie: Bilderbuch
Preisträger Bilderbuch

Jurybegründung

Eins, fünf, viele, wieviel? soviel: sooooooooviel, zu viele? sehr viele! Fragen und Rufe nach Zahlen finden sich im Buch, ein Haus der Zahlen auf seinem Deckel. Die zu frechem Rot und dumpfem Grün abgestimmte Spiralheftung verspricht ein harmonisches Farbspiel. Lang und gerade mit spitzer Nase begrüßt auf Seite eins eine Figur den Betrachter, die sich unter der Hand der tschechischen Künstlerin zu immer anderen Zahlen zu verändern weiß. Hier zeigt sie sich als 1....

Mit dem Spiel um zwei Wörter beginnt das Geschehen. „Nilpferd ... ich". Ein rundliches Geschöpf in dunklem, mit bunten Flicken besetzten Mantel steht seitenfüllend auf kräftigen Füßen. Es weist auf zwei Wörter, die vom Fortgang der Geschichte erzählen. Zuvor wird ein Gefährte gesucht. „Vogel ... du". Hinter verschlossener weißer Tür findet er sich. Gertenschlank, leuchtend rot. Freundlich beugt sich die Figur gleich einer 2. Am Fuß der akrobatisch verbogenen Figur 3 steht eine kecke Maus. Hopp, hopp, hopp, drei Mal springt die Maus, die Arme in die Luft. 1, 2, 3 so viel ist schon erforscht. „Bravo" ruft die Maus für sich und das Kind. Zur 4 verbogen, das Bein waagerecht gestreckt, die Augen untertänigst hinter vier Wimpern geschlossen, zeigt sich die Figur jetzt. Viereckig zählt sich die 4 mit vier Quadraten. Ein weiteres dazu gibt 5. Fünf Punkte, gestanzt, auf dem Würfelflicken der Hose, der dickbauchig als 5 knienden Figur. Auf einer Doppelseite der Höhepunkt im Spiel von 1 bis 10. Zehn Finger, bunt besteckt mit Püppchen. Ein vielfarbiges Leporello in der linken Handfläche zeigt auf seinem Titel die 5. Wunderbar verdoppelt sie sich im Spiegel, der in der rechten Hand montiert ist. Aus weißer Seite herausgestanzt die 6. In diesem Raum tummeln sich schwarze Flecken und Zahlen. Als Symbole verändern sie sich in der Größe. Die Figur, jetzt 6, purzelt beim Drehen zu einer 9. 7, 8, 9 kommen aus ihrem Versteck. Eckig verbeugen sich sieben Siebenen, heißen Nilpferd und Vogel zu weiterem Spiel willkommen. Acht Männchen verstecken sich hinter zu klappendem Körper. Kreisrund pumpt sich die Figur auf, gleich dem 0, das acht Mal zu zählen ist. Buchstabe und Zahl sind sichtbar verwandt. Mit kleinen Figuren, beschwert in allen Taschen, hat das Nilpferd zu viele Gefährten. Figur 9 hält hinter der Tür sich versteckt. Doch korrekt schließt das Spiel. Zehn Männchen verbergen in ihrem Bauch zehn wunderschöne Dinge. Weiße Seiten sind zum Spielplatz geworden für Farben, Formen, Größen, Räume und Symbole. Typografie wird zur Graphik, Zahlen zu Bildelementen. Papier ist geschnitten, gefalzt, gestanzt und geklappt, als Relief zu tasten an Punkten, z. B. von Seite zu Seite mit den Händen sinnlich erfahrbar. Das Buch wird Objekt, erinnert an Klapp- und Ziehbücher vergangener Zeiten und verändert sich hin zur modernen Papierkunst. Grenzen zwischen Bild, Buch, und Objekt, zwischen Kindern und Erwachsenen werden aufgelöst im freien Spiel der Phantasie.

Eins, fünf, viele, wieviel? soviel: sooooooooviel, zu viele? sehr viele! Fragen und Rufe nach Zahlen finden sich im Buch, ein Haus der Zahlen auf seinem Deckel. Die zu frechem Rot und dumpfem Grün abgestimmte Spiralheftung verspricht ein harmonisches Farbspiel. Lang und gerade mit spitzer Nase begrüßt auf Seite eins eine Figur den Betrachter, die sich unter der Hand der tschechischen Künstlerin zu immer anderen Zahlen zu verändern weiß. Hier zeigt sie sich als 1. Mit dem Spiel um zwei Wörter beginnt das Geschehen. „Nilpferd ... ich". Ein rundliches Geschöpf in dunklem, mit bunten Flicken besetzten Mantel steht seitenfüllend auf kräftigen Füßen. Es weist auf zwei Wörter, die vom Fortgang der Geschichte erzählen. Zuvor wird ein Gefährte gesucht. „Vogel ... du". Hinter verschlossener weißer Tür findet er sich. Gertenschlank, leuchtend rot. Freundlich beugt sich die Figur gleich einer 2. Am Fuß der akrobatisch verbogenen Figur 3 steht eine kecke Maus. Hopp, hopp, hopp, drei Mal springt die Maus, die Arme in die Luft. 1, 2, 3 so viel ist schon erforscht. „Bravo" ruft die Maus für sich und das Kind. Zur 4 verbogen, das Bein waagerecht gestreckt, die Augen untertänigst hinter vier Wimpern geschlossen, zeigt sich die Figur jetzt. Viereckig zählt sich die 4 mit vier Quadraten. Ein weiteres dazu gibt 5. Fünf Punkte, gestanzt, auf dem Würfelflicken der Hose, der dickbauchig als 5 knienden Figur. Auf einer Doppelseite der Höhepunkt im Spiel von 1 bis 10. Zehn Finger, bunt besteckt mit Püppchen. Ein vielfarbiges Leporello in der linken Handfläche zeigt auf seinem Titel die 5. Wunderbar verdoppelt sie sich im Spiegel, der in der rechten Hand montiert ist. Aus weißer Seite herausgestanzt die 6. In diesem Raum tummeln sich schwarze Flecken und Zahlen. Als Symbole verändern sie sich in der Größe. Die Figur, jetzt 6, purzelt beim Drehen zu einer 9. 7, 8, 9 kommen aus ihrem Versteck. Eckig verbeugen sich sieben Siebenen, heißen Nilpferd und Vogel zu weiterem Spiel willkommen. Acht Männchen verstecken sich hinter zu klappendem Körper. Kreisrund pumpt sich die Figur auf, gleich dem 0, das acht Mal zu zählen ist. Buchstabe und Zahl sind sichtbar verwandt. Mit kleinen Figuren, beschwert in allen Taschen, hat das Nilpferd zu viele Gefährten. Figur 9 hält hinter der Tür sich versteckt. Doch korrekt schließt das Spiel. Zehn Männchen verbergen in ihrem Bauch zehn wunderschöne Dinge. Weiße Seiten sind zum Spielplatz geworden für Farben, Formen, Größen, Räume und Symbole. Typografie wird zur Graphik, Zahlen zu Bildelementen. Papier ist geschnitten, gefalzt, gestanzt und geklappt, als Relief zu tasten an Punkten, z. B. von Seite zu Seite mit den Händen sinnlich erfahrbar. Das Buch wird Objekt, erinnert an Klapp- und Ziehbücher vergangener Zeiten und verändert sich hin zur modernen Papierkunst. Grenzen zwischen Bild, Buch, und Objekt, zwischen Kindern und Erwachsenen werden aufgelöst im freien Spiel der Phantasie.

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