Zunächst wirkt die dichte, mit wenigen Seiten auskommende Erzählung wie eine Geschichte über die Tristesse einer Hochhaussiedlung. Doch vier Nachbarskinder aus eben jener Siedlung, die „ihren“ See wegen seiner besonderen Form (er hat Zacken wie ein Stern) lieben, werden von einem unerklärlichen Phänomen überrascht: Das Eis des zugefrorenen Sees schmilzt nicht, weder im Frühling noch im Sommer. Ein großes Medien- und Tourismus-Interesse sowie...
Erklärungsversuche seitens der Wissenschaft folgen. Der Ich-Erzähler und seine drei Freunde rücken plötzlich ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Am Ende sind viele Rätsel noch ungelöst, doch die Faszination des besonderen Ereignisses und die Wunder des Alltags bleiben.
Erzählt wird in einer narrativen Rückblende, nüchtern und doch hoch literarisch, ganz im Geiste des magischen Realismus. Die unerhörte Begebenheit, die der Ausgangspunkt der Novelle ist, ist spektakulär und bietet am Schluss sogar noch eine unerwartete Wendung. Die Figuren sind fein ausziseliert, die Natur wird märchenhaft und zugleich melancholisch dargestellt. Die Illustrationen in kühlem Blau-Grau und Schwarz-Weiß wirken mitunter skizzenhaft und sind vielfach großflächig angelegt. Sie fangen die märchenhaft-melancholische Stimmung atmosphärisch ein.
Zunächst wirkt die dichte, mit wenigen Seiten auskommende Erzählung wie eine Geschichte über die Tristesse einer Hochhaussiedlung. Doch vier Nachbarskinder aus eben jener Siedlung, die „ihren“ See wegen seiner besonderen Form (er hat Zacken wie ein Stern) lieben, werden von einem unerklärlichen Phänomen überrascht: Das Eis des zugefrorenen Sees schmilzt nicht, weder im Frühling noch im Sommer. Ein großes Medien- und Tourismus-Interesse sowie Erklärungsversuche seitens der Wissenschaft folgen. Der Ich-Erzähler und seine drei Freunde rücken plötzlich ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Am Ende sind viele Rätsel noch ungelöst, doch die Faszination des besonderen Ereignisses und die Wunder des Alltags bleiben.
Erzählt wird in einer narrativen Rückblende, nüchtern und doch hoch literarisch, ganz im Geiste des magischen Realismus. Die unerhörte Begebenheit, die der Ausgangspunkt der Novelle ist, ist spektakulär und bietet am Schluss sogar noch eine unerwartete Wendung. Die Figuren sind fein ausziseliert, die Natur wird märchenhaft und zugleich melancholisch dargestellt. Die Illustrationen in kühlem Blau-Grau und Schwarz-Weiß wirken mitunter skizzenhaft und sind vielfach großflächig angelegt. Sie fangen die märchenhaft-melancholische Stimmung atmosphärisch ein.