Das Orangenmädchen
Jostein Gaarder (Text),
Gabriele Haefs (Übersetzung)
Jurybegründung
Wer kennt nicht dieses Gefühl von überwältigendem Kribbeln, von Sehnsucht und pochendem Herzschlag ... Genau so fühlt sich Georg beim Lesen des Briefes. Jenes Briefes, den er von seinem Vater elf Jahre nach dessen Tod erhalten hat. Damals hatte der todkranke Jan-Olav an seinen Sohn geschrieben, um ihm aus der Vergangenheit von seiner Kindheit, seinen Ängsten und vor allem von der zauberhaften Liebesgeschichte zwischen ihm und dem rätselhaften "Orangenmädchen" zu erzählen.
Jostein...
Wer kennt nicht dieses Gefühl von überwältigendem Kribbeln, von Sehnsucht und pochendem Herzschlag ... Genau so fühlt sich Georg beim Lesen des Briefes. Jenes Briefes, den er von seinem Vater elf Jahre nach dessen Tod erhalten hat. Damals hatte der todkranke Jan-Olav an seinen Sohn geschrieben, um ihm aus der Vergangenheit von seiner Kindheit, seinen Ängsten und vor allem von der zauberhaften Liebesgeschichte zwischen ihm und dem rätselhaften "Orangenmädchen" zu erzählen.
Jostein Gaarder lässt Georg auf den Brief seines Vaters antworten und schickt ihn damit auf die Suche nach sich selbst. Dabei gerät Georg in Zweifel, die auch den Leser einbeziehen. Es gelingt dem Autor auf wundersame Weise, die Gedanken des Lesers einzufangen, sodass dieser bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen wird.
Personen
© Foto: Niklas Lello
© Miguel Ferraz
wurde 1953 in Wachtendonk/Niederhein geboren und studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt auf keltischen und skandinavischen Sprachen. Seit 1983 übersetzt sie aus dem Norwegischen, Dänischen, Schwedischen, Englischen, Gälischen, Niederländischen und Walisischen, und zwar hauptsächlich Kinder- und Jugendbücher, belletristische Romane sowie Sachbücher. Für ihre Übersetzungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis (1994 für Sofies Welt zusammen mit Autor Jostein Gaarder, 2017 für Sally Jones zusammen mit Autor Jakob Wegelius). 2008 erhielt sie den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. Neben ihrer Tätigkeit als Übersetzerin arbeitet Gabriele Haefs als Herausgeberin von Anthologien sowie als Dozentin im Fach Übersetzung an der Universität Hamburg.