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Dank meiner Mutter

Schoschana Rabinovici (Text),
Mirjam Pressler (Übersetzung)


Alibaba Verlag
ISBN: 978-386042170-3
0,00 € (D) , 0,00 € (A)
Originalsprache: Hebräisch
Auswahlliste 1995, Kategorie: Jugendsachbuch
Nominierung Jugendsachbuch

Jurybegründung

Nach fünfzig Jahren erinnert sich eine litauische Jüdin an ihren Leidensweg durch die Konzentrationslager Kaiserwald, Stutthof und Taunzin, in die sie als achtjähriges Mädchen zusammen mit ihrer Mutter und Verwandten verschleppt wird. Dass sie diese Greuel überlebt, verdankt sie der Stärke und Lebensklugheit ihrer Mutter, der Menschlichkeit von Mitgefangenen und einigen Aufsehern und vielen an Wunder grenzenden Zufällen. Um das Erinnern an diese unfassbaren Greuel zu ertragen, verwendet Schoschana...

Rabinovici den nüchternen Stil eines Berichtes. Sie vermittelt so, literarisch distanziert, Einblick in den Lager-Alltag, der bestimmt war durch die sinnlosen Brutalitäten der Bewacher, aber auch durch die Solidarität der Leidensgefährten.

Nach fünfzig Jahren erinnert sich eine litauische Jüdin an ihren Leidensweg durch die Konzentrationslager Kaiserwald, Stutthof und Taunzin, in die sie als achtjähriges Mädchen zusammen mit ihrer Mutter und Verwandten verschleppt wird. Dass sie diese Greuel überlebt, verdankt sie der Stärke und Lebensklugheit ihrer Mutter, der Menschlichkeit von Mitgefangenen und einigen Aufsehern und vielen an Wunder grenzenden Zufällen. Um das Erinnern an diese unfassbaren Greuel zu ertragen, verwendet Schoschana Rabinovici den nüchternen Stil eines Berichtes. Sie vermittelt so, literarisch distanziert, Einblick in den Lager-Alltag, der bestimmt war durch die sinnlosen Brutalitäten der Bewacher, aber auch durch die Solidarität der Leidensgefährten.

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Personen

Übersetzerin

1940 in Darmstadt geboren, studierte Malerei an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt und Sprachen in München und lebte für ein Jahr in einem Kibbuz in Israel. Nach ihrer Rückkehr in die Heimat heiratete sie und bekam drei Töchter, die sie nach der Scheidung von ihrem ersten Mann alleine großzog. Sie arbeitete in verschiedenen Jobs, unter anderem führte sie ihren eigenen Jeansladen. Schließlich begann sie als freie Autorin und Übersetzerin zu arbeiten. Heute lebt Mirjam Pressler in Landshut bei München.

Bereits für ihren ersten Jugendroman Bitterschokolade wurde sie 1980 mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Seitdem hat sie beinahe 50 Werke für Kinder und Jugendliche verfasst. 1995 erhielt sie für Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen den Deutschen Jugendliteraturpreis sowie den Züricher Kinderbuchpreis. Darauf folgten viele weitere, unter anderem die Carl-Zuckmayer-Medaille für Verdienste um die deutsche Sprache (2001), der Deutsche Bücherpreis für Malka Mai (2002) und der Deutsche Bücherpreis für ihr literarisches Lebenswerk.

1983 bot man ihr die Bearbeitung einer Rohübersetzung aus dem Niederländischen an. Obwohl sie der Sprache, nach eigener Auskunft, bis dahin nicht mächtig gewesen war, machte sie sich mit dem Wörterbuch in der Hand an die Arbeit. Seitdem sie mit ihrer Übersetzung von Anton Quintanas Paviankönig 1985 auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis stand, sind viele weitere Auszeichnungen für ihre Übersetzertätigkeit hinzugekommen. 1986 und 1988 wurde sie als Übersetzerin zusammen mit den Autoren Els Pelgrom und Joke van der Leeuwen ausgezeichnet. 1991 stand sie sogar mit vier von ihr übersetzten Büchern auf der Nominierungsliste. Mirjam Pressler verstarb am 16. Januar 2019 im Alter von 78 Jahren.

 

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