Cover: Ama taram, Allis und Ann 9783789145018
Ama taram, Allis und Ann

Gunilla Linn Persson (Text),
Angelika Kutsch (Übersetzung)


Verlag Friedrich Oetinger
ISBN: 978-378914501-8
10,12 € (D) , 0,00 € (A)
Originalsprache: Schwedisch
Nominierung 1996, Kategorie: Kinderbuch
Nominierung Kinderbuch

Jurybegründung

Zwei Kinder kommen als Außenseiter in eine neue Schulklasse. Sie werden nach turbulenten Ereignissen Freunde, weil sie sich gegenseitig in ihrer Trauer beistehen können. Allis hat ihre beste Freundin durch einen Autounfall verloren. Sigge zieht nach dem Tod seiner Mutter mit dem Vater und der polnischen Bauarbeiterkolonie durch Schweden. Mit trockenem Humor und dem Blick für Situationskomik beschreibt die Autorin in knappen Szenen und einer mitreißenden Sprache, wie die Kinder ihren...
Schmerz bewältigen. Für den seelischen Heilungsprozeß wählt sie das Bild des kranken Vogels, der nur durch die Fürsorge beider Kinder wieder gesund wird. Es ist der Appell an die Gefühle, ohne Sentimentalität, denn der Spannungsbogen zwischen traurigen und komischen Episoden wird meisterhaft gehalten.
Zwei Kinder kommen als Außenseiter in eine neue Schulklasse. Sie werden nach turbulenten Ereignissen Freunde, weil sie sich gegenseitig in ihrer Trauer beistehen können. Allis hat ihre beste Freundin durch einen Autounfall verloren. Sigge zieht nach dem Tod seiner Mutter mit dem Vater und der polnischen Bauarbeiterkolonie durch Schweden. Mit trockenem Humor und dem Blick für Situationskomik beschreibt die Autorin in knappen Szenen und einer mitreißenden Sprache, wie die Kinder ihren Schmerz bewältigen. Für den seelischen Heilungsprozeß wählt sie das Bild des kranken Vogels, der nur durch die Fürsorge beider Kinder wieder gesund wird. Es ist der Appell an die Gefühle, ohne Sentimentalität, denn der Spannungsbogen zwischen traurigen und komischen Episoden wird meisterhaft gehalten.
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Personen

Autorin
Jahrgang 1956, ist Autorin von Romanen und Fernsehstücken. Ama taram, Allis und Ann ist ihr erstes Kinderbuch. Es wurde in Schweden für den August-Preis nominiert und bei uns in die Empfehlungsliste Die Silberne Feder aufgenommen.
 
Übersetzerin

geboren 1941 in Bremerhaven, war mehrere Jahre lang als Büroangestellte tätig, bevor sie zunächst beim Ellermann Verlag in München und später als Lektorin beim Hamburger Oetinger Verlag arbeitete. 1966 erschien ihr erstes Jugendbuch, Der Sommer, der anders war. 1975 erhielt Angelika Kutsch für ihren Roman Man kriegt nichts geschenkt den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises zum Internationalen Jahr der Frau. Gleichzeitig übersetzte sie schon früh Kinderbücher aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen. Seit 2001 lebt sie als freie Übersetzerin überwiegend in Schweden. Insgesamt hat sie rund 400 Kinder- und Jugendbücher ins Deutsche übertragen, darunter Titel von Lieve Baeten, Åke Edwardson, Henning Mankell, Sven Nordqvist, Annika Thor und Mats Wahl. Mit ihren Übersetzungen hat sie erheblich zum Erfolg der schwedischen Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland beigetragen. Derzeit sind mehr als 160 von ihr übersetzte Titel lieferbar. Als Übersetzerin war sie 36 Mal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und wurde acht Mal mit ihm ausgezeichnet.

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