Im Jahr 2084 sind die Folgen des Klimawandels deutlich spürbar. Halb Europa ist eine Wüstenlandschaft und Millionen von Klimaflüchtlingen ziehen auf der Suche nach einer neuen Heimat mit ihren Kamelen gen Norden.
Die junge Nora lebt im Norwegen der Gegenwart und ahnt noch nichts von den Ausmaßen der kommenden Katastrophe, bis sie eines Nachts im Traum ihrer Ur-Enkelin Nova begegnet. Nova wirft der Urgroßmutter und deren Generation vor, durch passive Rücksichtlosigkeit dem Klimawandel
... Vorschub geleistet und gedankenlos gegenüber ihren Nachkommen gehandelt zu haben. Auf diese Anklage hin fasst Nora den Entschluss, aktiv zu werden.
In einer guten Mischung aus mitreißender Story und interessanten Fakten behält der Romancharakter die Oberhand. Das Buch präsentiert glaubhaft eine ungeschönte Zukunft, die ohne die klassischen Sciencefiction-Elemente auskommt. Durch die Zeitsprünge bringt Jostein Gaarder die Generationen geschickt in Dialog. Das brisante Thema schafft einen intensiven Zugang zum Leser und lässt ihm doch Freiräume zur eigenen Meinungsbildung. Damit hebt sich dieser Text entscheidend von anderer Umweltliteratur ab.
Im Jahr 2084 sind die Folgen des Klimawandels deutlich spürbar. Halb Europa ist eine Wüstenlandschaft und Millionen von Klimaflüchtlingen ziehen auf der Suche nach einer neuen Heimat mit ihren Kamelen gen Norden.
Die junge Nora lebt im Norwegen der Gegenwart und ahnt noch nichts von den Ausmaßen der kommenden Katastrophe, bis sie eines Nachts im Traum ihrer Ur-Enkelin Nova begegnet. Nova wirft der Urgroßmutter und deren Generation vor, durch passive Rücksichtlosigkeit dem Klimawandel Vorschub geleistet und gedankenlos gegenüber ihren Nachkommen gehandelt zu haben. Auf diese Anklage hin fasst Nora den Entschluss, aktiv zu werden.
In einer guten Mischung aus mitreißender Story und interessanten Fakten behält der Romancharakter die Oberhand. Das Buch präsentiert glaubhaft eine ungeschönte Zukunft, die ohne die klassischen Sciencefiction-Elemente auskommt. Durch die Zeitsprünge bringt Jostein Gaarder die Generationen geschickt in Dialog. Das brisante Thema schafft einen intensiven Zugang zum Leser und lässt ihm doch Freiräume zur eigenen Meinungsbildung. Damit hebt sich dieser Text entscheidend von anderer Umweltliteratur ab.