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Wo ist Mia?

Bart Moeyaert (Text),
Annemie Heymans (Illustration),
Mirjam Pressler (Übersetzung)


Ravensburger Buchverlag
ISBN: 978-347334255-6
0,00 € (D) , 0,00 € (A)
Originalsprache: Niederländisch
Auswahlliste 1995, Kategorie: Kinderbuch
Nominierung Kinderbuch

Jurybegründung

Diese rätselhafte Geschichte weckt die Neugierde der Leser. Laura trifft im Winter bei einem Spaziergang über das Eis, auf eine geheimnisvolle Frau, die um „Mia“ trauert. Die schüchterne Laura möchte der Frau viele Fragen stellen. Das Rätsel löst sich: Mia ist die ertrunkene Tochter der Frau. Laura, nun ebenfalls von Trauer überwältigt, erfährt von der Frau, dass die Toten in der Vorstellung weiterleben und zum Lachen und Leben anregen. Das...

Gespräch ermutigt die beiden. Die stillen Bilder von Annemie Heymans illustrieren das Alleinsein und die tröstende Wäre des Gesprächs. In diesem anspruchsvollen Erstlesetext verschmelzen Poesie und ruhiges Erzählen zu einer Einheit.

Diese rätselhafte Geschichte weckt die Neugierde der Leser. Laura trifft im Winter bei einem Spaziergang über das Eis, auf eine geheimnisvolle Frau, die um „Mia“ trauert. Die schüchterne Laura möchte der Frau viele Fragen stellen. Das Rätsel löst sich: Mia ist die ertrunkene Tochter der Frau. Laura, nun ebenfalls von Trauer überwältigt, erfährt von der Frau, dass die Toten in der Vorstellung weiterleben und zum Lachen und Leben anregen. Das Gespräch ermutigt die beiden. Die stillen Bilder von Annemie Heymans illustrieren das Alleinsein und die tröstende Wäre des Gesprächs. In diesem anspruchsvollen Erstlesetext verschmelzen Poesie und ruhiges Erzählen zu einer Einheit.

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Personen

Autor
1964 in Brügge/Belgien geboren, studierte Niederländisch, Deutsch und Geschichte in Brüssel. Für den Roman Bloße Hände erhielt er 1998 den Deutschen Jugendliteraturpreis. Moeyaert lebt und arbeitet in Antwerpen.
Illustrator
Übersetzerin

1940 in Darmstadt geboren, studierte Malerei an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt und Sprachen in München und lebte für ein Jahr in einem Kibbuz in Israel. Nach ihrer Rückkehr in die Heimat heiratete sie und bekam drei Töchter, die sie nach der Scheidung von ihrem ersten Mann alleine großzog. Sie arbeitete in verschiedenen Jobs, unter anderem führte sie ihren eigenen Jeansladen. Schließlich begann sie als freie Autorin und Übersetzerin zu arbeiten. Heute lebt Mirjam Pressler in Landshut bei München.

Bereits für ihren ersten Jugendroman Bitterschokolade wurde sie 1980 mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Seitdem hat sie beinahe 50 Werke für Kinder und Jugendliche verfasst. 1995 erhielt sie für Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen den Deutschen Jugendliteraturpreis sowie den Züricher Kinderbuchpreis. Darauf folgten viele weitere, unter anderem die Carl-Zuckmayer-Medaille für Verdienste um die deutsche Sprache (2001), der Deutsche Bücherpreis für Malka Mai (2002) und der Deutsche Bücherpreis für ihr literarisches Lebenswerk.

1983 bot man ihr die Bearbeitung einer Rohübersetzung aus dem Niederländischen an. Obwohl sie der Sprache, nach eigener Auskunft, bis dahin nicht mächtig gewesen war, machte sie sich mit dem Wörterbuch in der Hand an die Arbeit. Seitdem sie mit ihrer Übersetzung von Anton Quintanas Paviankönig 1985 auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis stand, sind viele weitere Auszeichnungen für ihre Übersetzertätigkeit hinzugekommen. 1986 und 1988 wurde sie als Übersetzerin zusammen mit den Autoren Els Pelgrom und Joke van der Leeuwen ausgezeichnet. 1991 stand sie sogar mit vier von ihr übersetzten Büchern auf der Nominierungsliste. Mirjam Pressler verstarb am 16. Januar 2019 im Alter von 78 Jahren.

 

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