Onkel Tobi
Hans Georg Lenzen (Text),
Sigrid Hanck (Illustration)
Jurybegründung
In munteren, oft herrlich lautmallenden Knittelversen wird erzählt, wie Onkel Tobi sein Pferdchen anspannt, um für sich und seine Nchbarn in der Stadt eine Menge einzukaufen. Leider ist er sehr vergesslich, so dass er sich, genau wie es die Kinder auch tun, immer wieder vorsagt, was er besorgen will, schließlich alles durcheinanderbringt und doch etwas vergisst. - Ebenso einprägsam wie der Text sind die Bilder, originell und lustig und bei aller bewusst zur Schau gestellten Naivität sehr viel...
In munteren, oft herrlich lautmallenden Knittelversen wird erzählt, wie Onkel Tobi sein Pferdchen anspannt, um für sich und seine Nchbarn in der Stadt eine Menge einzukaufen. Leider ist er sehr vergesslich, so dass er sich, genau wie es die Kinder auch tun, immer wieder vorsagt, was er besorgen will, schließlich alles durcheinanderbringt und doch etwas vergisst. - Ebenso einprägsam wie der Text sind die Bilder, originell und lustig und bei aller bewusst zur Schau gestellten Naivität sehr viel künstlerisches Gespür und handwerkliches Können verratend.
Personen
geboren 1921 in Moers, verstarb 2014 im Alter von 93 Jahren in Grevenbroich. Seit den 1970er Jahren übersetze er René Goscinnys & Jean-Jacques Sempés Der kleine Nick-Abenteuer aus dem Französischen, die somit auch im deutschsprachigen Raum zum Klassiker wurden. Neben seiner Übersetzertätigkeit war Hans-Georg Lenzen selbst Kinderbuchautor, Illustrator und Hochschuldozent für Grafik.