Ole nennt mich Lise
Max Lundgren (Text),
Senta Kapoun (Übersetzung)
Jurybegründung
Die Krise einer Frühehe: Lise, 19, mit zweijährigem Sohn, denkt an die Zeit, als sie mit Ole glücklich war. Nun ist er fort, woran lag es? Aufrichtig erwägt sie die Schuldfrage, sucht die Fehler auch bei sich, übt Selbstkritik und stellt sich, anders als Ole, der Verantwortung. Dank ihrer Initiative wird es einen neuen Anfang geben. Unbekümmert, wie Lise sich mit allem, was war, auch mit den sexuellen Dingen, beschäftigt, ist auch der Erzählstil, sind auch die...
Die Krise einer Frühehe: Lise, 19, mit zweijährigem Sohn, denkt an die Zeit, als sie mit Ole glücklich war. Nun ist er fort, woran lag es? Aufrichtig erwägt sie die Schuldfrage, sucht die Fehler auch bei sich, übt Selbstkritik und stellt sich, anders als Ole, der Verantwortung. Dank ihrer Initiative wird es einen neuen Anfang geben. Unbekümmert, wie Lise sich mit allem, was war, auch mit den sexuellen Dingen, beschäftigt, ist auch der Erzählstil, sind auch die eingeblendeten Dialoge.
Personen
1920-2019, übersetzte Jahrzehnte lang Literatur aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen. Ihr Name war immer wieder auf der IBBY-Honour-List und anderen Empfehlungslisten für Kinder- und Jugendliteratur zu finden. 1996 erhielt sie den Astrid-Lindgren-Übersetzungspreis. Der Hauptakzent ihrer Arbeit lag auf dem Jugendroman. Mit ihren Übersetzungen hat Kapoun wesentlich dazu beigetragen, die skandinavische Kinder- und Jugendliteratur – wie Astrid Lindgren oder Ole Lund Kirkegaard ebenso wie Unbekanntere – dem deutschsprachigen Lesepublikum zugänglich zu machen.