Fucking fucking schön
Eva Rottmann (Text)
Jurybegründung
Eva Rottmann erzählt zehn Geschichten, in denen Jugendliche über Gefühle, Liebe und Sex reden – nie unangenehm, nie peinlich oder steif; immer nachvollziehbar und sprachlich komplett am Puls der Zeit, dazu divers und ohne Stereotypen, garantiert kitschfrei und oft überraschend. Die Geschichten werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt und im Verlauf entstehen ungeahnte Querverbindungen zwischen den Protagonist:innen. Für den...
Manche der Geschichten sind umwerfend schön und vermitteln ein starkes Gefühl von Lebendigkeit und Hoffnung. Es werden aber auch weniger glorreiche Momente geschildert – sehr klug, weil: Wie im echten Leben – und das ist nun mal kein Wunschkonzert. Jede:r wird sich wiederfinden, irgendwie ankommen und sich ernst genommen fühlen.
Dieses Buch ist auffallend anders als alles, was wir bisher über Liebe gelesen haben. Nichts wird romantisiert, hier wird mit allen Sinnen offen und ehrlich mit Gefühlen umgegangen, es geht eindeutig um größtmögliche Authentizität. Dieser Roman ist wahr und wahrhaftig fucking, fucking schön.
Eva Rottmann erzählt zehn Geschichten, in denen Jugendliche über Gefühle, Liebe und Sex reden – nie unangenehm, nie peinlich oder steif; immer nachvollziehbar und sprachlich komplett am Puls der Zeit, dazu divers und ohne Stereotypen, garantiert kitschfrei und oft überraschend. Die Geschichten werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt und im Verlauf entstehen ungeahnte Querverbindungen zwischen den Protagonist:innen. Für den Überblick befindet sich im Vorsatz eine Art Beziehungs- und Wer-kennt-wen-Lageplan.
Manche der Geschichten sind umwerfend schön und vermitteln ein starkes Gefühl von Lebendigkeit und Hoffnung. Es werden aber auch weniger glorreiche Momente geschildert – sehr klug, weil: Wie im echten Leben – und das ist nun mal kein Wunschkonzert. Jede:r wird sich wiederfinden, irgendwie ankommen und sich ernst genommen fühlen.
Dieses Buch ist auffallend anders als alles, was wir bisher über Liebe gelesen haben. Nichts wird romantisiert, hier wird mit allen Sinnen offen und ehrlich mit Gefühlen umgegangen, es geht eindeutig um größtmögliche Authentizität. Dieser Roman ist wahr und wahrhaftig fucking, fucking schön.
Personen
© Sabina Bösch
geboren 1983 in Wertheim, schreibt Theaterstücke und Prosa, ist Lehrbeauftragte an der Zürcher Hochschule der Künste und Literaturvermittlerin. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Sie lebt mit ihren Kindern in Zürich/Schweiz.