Die Lokomotive
Julian Tuwim (Text),
Jan Lenica (Illustration),
Helene Lahr (Übersetzung)
Jurybegründung
"Horch, da brüllt es, pfeift und schrillt es! Zischen - spucken - Räderzucken." ... Langsam kommt die kauzige alte Dampflok in Fahrt und zieht ihre vollbeladenen Waggons über Brücken, durch Tunnels, durch Felder und Haine.
Ihre Artgenossinnen werden die Kinder nur noch selten auf unseren Bahnhöfen antreffen. Dennoch werden sie sich von den vorzüglich lautmalenden und rhythmisierenden Versen des beliebten polnischen Kinderbuches, dessen Neuauflage hier...
"Horch, da brüllt es, pfeift und schrillt es! Zischen - spucken - Räderzucken." ... Langsam kommt die kauzige alte Dampflok in Fahrt und zieht ihre vollbeladenen Waggons über Brücken, durch Tunnels, durch Felder und Haine.
Ihre Artgenossinnen werden die Kinder nur noch selten auf unseren Bahnhöfen antreffen. Dennoch werden sie sich von den vorzüglich lautmalenden und rhythmisierenden Versen des beliebten polnischen Kinderbuches, dessen Neuauflage hier vorliegt, beeindrucken lassen. Auf spielerische Weise lernen dabei auch schon die Kleinsten die Funktion der Lokomotive verstehen. Die Aquarellzeichnungen sind mit ruhigen Farben und sparsamen graphischen Mitteln gestaltet. Mit ihren klaren Linien sind sie für Kinder gut überschaubar und deutlich zu erkennen.
Personen
1894-1953, gehört zu den wichtigsten Dichtern der polnischen Sprache. Seine Gedichte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Hierzulande ist wohl sein bekanntestes Gedicht Die Lokomotive welches 1969 von James Krüss ins Deutsche übertragen wurde.