Die drei Posträuber
Christine Nöstlinger (Text),
Christine Nöstlinger (Illustration)
Jurybegründung
Die „Mupferbande“, die aus etwa zehnjährigen Vorstadtkindern besteht, klärt einen aufregenden Postraub auf. Ein verschwundenes Mädchen, drei zwielichtige Ottos samt Komplizin, zwei sprachbegabte Zwillingstanten und ein steinerner Admiral spielen eine wichtige Rolle.
Durch humorvoll-groteske Übersteigerung macht sich die Verfasserin über klischeehafte Kriminalliteratur lustig. Sie erzählt spannend und leicht schnoddrig, Kindern dieser Altersgruppe...
Die „Mupferbande“, die aus etwa zehnjährigen Vorstadtkindern besteht, klärt einen aufregenden Postraub auf. Ein verschwundenes Mädchen, drei zwielichtige Ottos samt Komplizin, zwei sprachbegabte Zwillingstanten und ein steinerner Admiral spielen eine wichtige Rolle.
Durch humorvoll-groteske Übersteigerung macht sich die Verfasserin über klischeehafte Kriminalliteratur lustig. Sie erzählt spannend und leicht schnoddrig, Kindern dieser Altersgruppe entsprechend, aber nicht anspruchslos. Dazwischen wird die Handlung in einfachen, derbdrastischen Zeichnungen mit Sprechblasen weitergeführt.
Personen
© Alexa Gelberg
wurde 1936 in Wien geboren, wo sie bis zu ihrem Tod 2018 lebte. Aufgewachsen im Arbeitermilieu, studierte sie nach der Matura Gebrauchsgrafik an der Akademie für Angewandte Kunst. Sie heiratete und bekam zwei Töchter. Nöstlinger schrieb zunächst für Tageszeitungen, Magazine und den ORF. 1970 erschien ihr erstes Kinderbuch Die feuerrote Friederike, das sie auch selbst illustrierte. Seitdem veröffentlichte sie viele weitere Bilder-, Kinder- und Jugendbücher, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, dem Österreichischen Staatspreis und der Hans-Christian-Andersen-Medaille.