Der kleine Nick
Goscinny (Text),
Sempé (Text),
Hans Georg Lenzen (Übersetzung)
Jurybegründung
Dem Übersetzer dieses Buches, das aus Frankreich kommt, darf man eine sehr exakte Kenntnis des Lausbubenjargons, einschließlich einer ganzen Kollektion von Schimpfwörtern bescheinigen. So sind denn die Episoden eines turbulenten Schülerlebens mit despektierlichen Streichen und fortwährenden Prügeleien auch in unserer Sprache eine amüsante Lektüre für jeden mir Sinn für Humor und Ironie begabten Leser, ob jung oder alt.
Schüler seien allerdings gewarnt, Satzbau, Zeichensetzung und...
Dem Übersetzer dieses Buches, das aus Frankreich kommt, darf man eine sehr exakte Kenntnis des Lausbubenjargons, einschließlich einer ganzen Kollektion von Schimpfwörtern bescheinigen. So sind denn die Episoden eines turbulenten Schülerlebens mit despektierlichen Streichen und fortwährenden Prügeleien auch in unserer Sprache eine amüsante Lektüre für jeden mir Sinn für Humor und Ironie begabten Leser, ob jung oder alt.
Schüler seien allerdings gewarnt, Satzbau, Zeichensetzung und Rechtschreibung des Buches, die dem kleinen Nick und nicht dem "Kleinen Duden" angepasst sind, in ihren Aufsätzen zu verwenden.
Personen
geboren 1921 in Moers, verstarb 2014 im Alter von 93 Jahren in Grevenbroich. Seit den 1970er Jahren übersetze er René Goscinnys & Jean-Jacques Sempés Der kleine Nick-Abenteuer aus dem Französischen, die somit auch im deutschsprachigen Raum zum Klassiker wurden. Neben seiner Übersetzertätigkeit war Hans-Georg Lenzen selbst Kinderbuchautor, Illustrator und Hochschuldozent für Grafik.