Der Duft von Grün
Pamela Sharon (Text),
Christiane Burkhardt (Übersetzung)
Jurybegründung
Es gibt Begegnungen, die uns aufrütteln und uns Impulse für unser eigenes Leben geben können. So geht es auch der 16-jährigen Raven, die bei ihrer Mutter lebt und von Geburt an blind ist. Das Verhältnis zur Mutter ist das einer Teenagerin, mit Regeln und Auseinandersetzungen.
Durch den sensiblen Einsatz von Farbsymbolik entwickeln die Leser:innen eine empathische Betrachtungsweise für Ravens Welt. Ravens starke und mutige...
Es gibt Begegnungen, die uns aufrütteln und uns Impulse für unser eigenes Leben geben können. So geht es auch der 16-jährigen Raven, die bei ihrer Mutter lebt und von Geburt an blind ist. Das Verhältnis zur Mutter ist das einer Teenagerin, mit Regeln und Auseinandersetzungen.
Durch den sensiblen Einsatz von Farbsymbolik entwickeln die Leser:innen eine empathische Betrachtungsweise für Ravens Welt. Ravens starke und mutige Persönlichkeit und besonders ihre Freundschaft zu May-Lin ermöglichen ihr viele spannende Erlebnisse und Erfahrungen. Die schillernde Schreibweise ermöglicht es den Leser:innen, Raven dabei zu begleiten und die für viele als selbstverständlich wahrgenommene Fähigkeit des Sehens erneut zu reflektieren. Vor allem Ravens Reaktion auf einen extremen Schicksalsschlag zeigt ihren starken und unermüdlichen Kampfgeist auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben. Insofern bietet das Buch assoziative Parallelen für die Leser:innen. Es vermittelt trotz aller Herausforderungen eine positive Weltsicht und unterstreicht die Bedeutung von Freundschaft.
Personen
© Ester Gebuis
ist Grundschullehrerin und liebt das Schreiben, Kleider und Chai Latte. Der Duft von Grün ist ihr Debüt und wurde für mehrere Preise nominiert. Mit drei weiteren YA-Autorinnen betreibt Pamela Sharon den Podcast I Write Better Than I Talk.
© Ulrike Froemel
war zunächst im Lektorat tätig. Heute lebt und arbeitet sie als freiberufliche Übersetzerin aus dem Italienischen, Niederländischen und Englischen in München und unterrichtet neben ihrer eigenen Tätigkeit literarisches Übersetzen.