Das Rübchen
Julian Tuwim (Text),
Jan Lenica (Illustration),
Helene Lahr (Übersetzung)
Jurybegründung
Die altbekannte Geschichte vom Rübenziehen liegt hier in einer in Text und Bild besonders geglückten Fassung vor. Opa pflanzt eine Rübe, die so groß wird, dass er sie allein nicht mehr herausziehen kann. Erst als Oma, Enkel, Hund, Katze, Huhn, Gans, Storch, Frosch und Krähe nacheinander mit anfassen, gibt es einen großen Ruck, und alle purzeln durcheinander.
Die vereinfachende, mit kräftigen Umrissen arbeitende Darstellungsweise ist ebenso einprägsam...
Die altbekannte Geschichte vom Rübenziehen liegt hier in einer in Text und Bild besonders geglückten Fassung vor. Opa pflanzt eine Rübe, die so groß wird, dass er sie allein nicht mehr herausziehen kann. Erst als Oma, Enkel, Hund, Katze, Huhn, Gans, Storch, Frosch und Krähe nacheinander mit anfassen, gibt es einen großen Ruck, und alle purzeln durcheinander.
Die vereinfachende, mit kräftigen Umrissen arbeitende Darstellungsweise ist ebenso einprägsam wie es die treffend übertragenen Verse sind, durch die sich die Situationskomik voll entfalten kann. Menschen und Tiere treten in charakteristischer Haltung auf. Bilder und großgedruckter Text sind typografisch gut aufeinander abgestimmt. Ein Buch, das man 3-5-Jährigen immer wieder vorlesen kann.
Personen
1894-1953, gehört zu den wichtigsten Dichtern der polnischen Sprache. Seine Gedichte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Hierzulande ist wohl sein bekanntestes Gedicht Die Lokomotive welches 1969 von James Krüss ins Deutsche übertragen wurde.