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Digitales Symposium: "Must-have Schulbibliothek"

Bestandsaufnahme, Rahmenbedingungen und Qualitätsstandards

29. Mai 2021, 10.30 bis 13.30 Uhr, via Zoom - Zugangsdaten nach Anmeldung

 

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen.


 

 

Die Teilnahme am digitalen Symposium ist kostenlos.
Die Zugangsdaten (Zoom) erhalten Sie nach erfolgreicher Anmeldung etwa eine Woche vor der Veranstaltung per Mail.
 

Das Symposium ist anerkannter Baustein zur Weiterbildung Lese- und Literaturpädagogik des Bundesverbandes Leseförderung (4 UE im Fachbereich 3.2 Institutionen der KJL).
 

Die Beiträge werden nachzulesen sein in JuLit 3/21. Die Ausgabe erscheint Mitte September 2021 und kann für 9,50€ zzgl. Versand vorbestellt werden.

 

ZUM SYMPOSIUM

Eine Bibliothek sollte zur Grundausstattung jeder Schule gehören, Leseförderung überall auch einen physischen Raum haben. Schätzungen zufolge verfügen aber gerade einmal 18% über einen solch besonderen Lernort; eine bundesweite Erhebung gibt es bislang nicht. Auch ist Schulbibliothek nicht gleich Schulbibliothek. Das Spektrum reicht vom Bücherregal im Klassenzimmer bis zur modernen Schulmediatek mit digitalen Arbeitsplätzen und ausgebildetem Personal. Regional unterschiedliche Rahmenbedingungen und Kooperationen zwischen den Feldern Bibliothek, Leseförderung und Schule führen zu einer sehr diversen Schulbibliothekslandschaft.
Schulbibliotheken sind weder im Schulrecht noch im Schulhaushalt verankert und werden als Spezialbibliotheken wahrgenommen. Das stellt alle, die eine Schulbibliothek aufbauen oder weiterentwickeln wollen, einerseits vor große Herausforderungen, bietet andererseits aber auch Chancen. Das Symposium beleuchtet die aktuelle Situation, liefert Best-Practice-Beispiele und gibt Inspiration und Hilfestellung.

Programm

10.30 Uhr   RALF SCHWEIKART
Begrüßung

10.35 Uhr   IRINA NEHME
Teaching School Library
Wie man trotz fehlender Infrastruktur Schulbibliotheken nach internationalem Standard betreiben kann - mit kritischem Blick auf den Status Quo und Impulsen für die Zukunft

11.20 Uhr   KATJA GLÜCKS
Neuland entdecken
Schulbibliotheken als Inspirationsquelle für buchferne Kinder und Jugendliche

11.45 Uhr Pause

12.00 Uhr   MICHAELA BENTER
Das Leipziger Modell
Schulbibliotheken planen, etablieren und erfolgreich entwickeln

12.25 Uhr   MARKUS FRITZ, VIKTORIA KAHL-MILDE, CLAUDIA RITTMANN-PECHTL
Blick über den Gartenzaun
Gesprächsrunde zu Schulbibliotheken und Qualitätsstandards in Südtirol, der Schweiz und Österreich
Moderiert von ANNA BECCHI

13.00 Uhr   FRANK RAUMEL
Schulbibliotheken müssen sichtbar werden!
Die Arbeit der Fachkommission "Bibliothek und Schule" des Deutschen Bibliotheksverbandes dbv und die Erfassung der Schulbibliotheken in der Deutschen Bibliotheksstatistik

13.25 Uhr   RALF SCHWEIKART
Ausblick und Abschluss

13.30 Uhr Ende der Veranstaltung

 

Mitwirkende

ANNA BECCHI
hat die Schulbibliothek der Deutschen Schule Genua gegründet und einige Jahre lang geleitet. Sie arbeitet zudem als Publizistin und übersetzt Kinder- und Jugendbücher aus dem Deutschen, Niederländischen und Englischen ins Italienische und vertritt als Literaturagentin u.a. Verlage wie Beltz & Gelberg, Carlsen oder Hanser in Italien. Sie ist im Vorstand des Arbeitskreises für Jugendliteratur.

MICHAELA BENTER
ist Diplom-Bibliothekarin und war von 1992 bis 1995 für den Aufbau und die Leitung der Schulbibliothek der Thomasschule zu Leipzig zuständig, arbeitete ab 1995 als Fachberaterin für Schulbibliotheken und leitet seit 2006 die Schulbibliothekarische Arbeitsstelle Leipzig.

MARKUS FRITZ
ist Lehrer an einer Oberschule in Meran, Italien und seit 1999 Sachbearbeiter für Schulbibliotheken und seit 2006 stellvertretender Direktor im Amt für Bibliotheken und Lesen in Bozen. Er ist Mitherausgeber von Publikationen zu Schulbibliotheken.

KATJA GLÜCKS
ist Lehrerin an der Sekundarschule Wermelskirchen mit den Fächern Deutsch, Musik und evangelische Religion sowie Inklusionsbeauftragte, Koordinatorin des Wahlpflichtunterricht-Bereichs und zuständig für die Schülerbücherei.

VIKTORIA KAHL-MILDE
ist Literaturpädagogin (AKB) und leitet seit 2013 die Fachstelle Schulbibliotheken des Kantons Basel-Landschaft, Schweiz. Sie ist Co-Autorin der Schweizerischen Richtlinien für Schulbibliotheken sowie Referentin für Schulbibliotheken.

IRINA NEHME
arbeitet seit 17 Jahren als Teaching School Librarian in der Schulbibliothek des Hölty-Gymnasiums in Wunstorf, war an der Musterschulbibliothek in Beirut tätig und ist deutsches Mitglied in der Sektion „Schulbibliotheken“ der International Federation of Library Associations and Institutions.

FRANK RAUMEL
ist Diplom-Bibliothekar und seit 1990 Leiter des Medien- und Informationszentrums Stadtbücherei Biberach. Mit seinem Team erhielt er 2009 die Auszeichnung „Bibliothek des Jahres“ und 2017 den „Deutschen Lesepreis“ für das „Netzwerk Lesen Biberach“. Er ist Mitglied der dbv-Kommission „Bibliothek und Schule“.

CLAUDIA RITTMANN-PECHTL
ist Lehrerin für Deutsch und Französisch an einem Gymnasium in Baden bei Wien und Schulbibliothekarin, Leiterin der österreichischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Schulbibliotheken AHS, Referentin für Schulbibliotheken an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich und Lehrende im Bereich Fachdidaktik Deutsch an der Universität Wien.

RALF SCHWEIKART
arbeitet als Redakteur und ist zudem seit vielen Jahren als Rezensent, Referent und Juror im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur tätig. Er ist der Vorsitzende des Arbeitskreises für Jugendliteratur.

 

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