Vom 30.09.2020

Call for Papers zum Symposium 2021

Must-have Schulbibliothek Bestandsaufnahme, Rahmenbedingungen und Qualitätsstandards

Call for Papers zum Symposium 2021
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Am 29. Mai 2021 veranstaltet der Arbeitskreis für Jugendliteratur in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen auf der Leipziger Buchmesse das Symposium "Must-have Schulbibliothek". Bis zum 15. November 2020 läuft ein Call for Papers.

Eine Bibliothek sollte zur Grundausstattung jeder Schule gehören. Schätzungen zufolge verfügen aber gerade einmal 18% über einen solch besonderen Lernort; eine bundesweite Erhebung gibt es bislang nicht. Auch ist Schulbibliothek nicht gleich Schulbibliothek. Das Spektrum reicht vom Bücherregal im Klassenzimmer bis zur modernen Schulmediathek mit digitalen Arbeitsplätzen und ausgebildetem Personal. Regional unterschiedliche Rahmenbedingungen führen zu einer sehr diversen Schulbibliothekslandschaft. Schulbibliotheken sind weder im Schulrecht noch im Schulhaushalt verankert und werden als Spezialbibliotheken wahrgenommen. Das stellt alle, die eine Schulbibliothek aufbauen oder weiterentwickeln wollen, einerseits vor große Herausforderungen, bietet andererseits aber auch Chancen. 

Beiträge zu folgenden Themen sind erwünscht:

  • Herausforderung Schulbibliothek: Definitionen – was sind Schulbibliotheken und warum sind sie notwendig? Versuch einer Verortung – welche Hürden müssen Schulen auf dem Weg zur Schulbibliothek bzw. -mediathek nehmen (Personal inkl. Aus- und Fortbildung, Platz, Geldmittel, Ausstattung, Digitalisierung)?
  • Schulbibliothek – das unerforschte Terrain: Überblick über Datenmaterial und Wirkungsanalysen. Welche Aspekte müssten genauer untersucht werden?
  • Schulbibliothek versus öffentliche Bibliothek als "Bildungspartner" der Schulen: Wo liegen die jeweiligen Vorteile? Welche Kooperationsmöglichkeiten bieten sich an?
  • Schulbibliothek = Schule + Bibliothek – Konzepte für eine erfolgreiche Zusammenarbeit hinsichtlich Leseförderung, Sprachförderung, Informations- und Medienkompetenz. Was ist bei der Implementierung zu beachten? Wie findet man das passende Bibliothekskonzept? Auf welche Qualitätsstandards ist zu achten?
  • Attraktive Medienvielfalt – Anforderungen für den Bestandsaufbau, (Verhältnis Sachliteratur/Belletristik/Medien/Non-Book), Auswahlkriterien, Akquise, Fördermöglichkeiten und die Rolle der Verlage
  • Von wegen "Bitte leise!" – Die Bibliothek als Herz der Schule und ihr Potenzial für Aktion und Leseförderung. (aktive Einbindung der Schüler*innen in den Bibliotheksalltag, innovative Unterrichtsformen weg vom Frontalunterricht, Schreibwerkstätten, Vorlesewettbewerbe, Autorenlesungen uvm.)
  • Internationaler Vergleich: Welche Rolle spielt die Schulbibliothek in anderen Ländern? Welche internationalen und nationalen Studien liegen vor? Welche Besonderheiten gibt es?
  • Blick in die Kristallkugel – wie könnten Schulbibliotheken in 20 Jahren aussehen?

 

Zielgruppe des Symposiums:

Das Symposium richtet sich an Pädagog*innen, Bibliothekar*innen, Buchhändler*innen, Journalist*innen, Verlagsmitarbeiter*innen sowie weitere Multiplikator*innen von Kinder- und Jugendliteratur.

Mögliche Formate:

  • Hauptvortrag (45 Minuten)
  • Kurzvortrag (25 Minuten)
  • Werkstattgespräch (20 Minuten / mit Vorschlägen für einzuladende Personen)


Abstracts, max. 1.500 Zeichen:

Neben einer Inhaltsskizze bitten wir um einen Arbeitstitel, ggf. Angaben zu Literatur, auf die sich der Beitrag stützt, sowie um eine Kurzvita der Einreichenden (zwei bis drei Sätze zum beruflichen Hintergrund).

Einsendeschluss: bis 15. November 2020 an bernd@jugendliteratur.org

Alle Informationen finden sich auch zum Download unter www.jugendliteratur.org. Wir freuen uns über Ihre Vorschläge und wenn Sie uns bei der Bekanntmachung unterstützen. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Kontakt für Fragen zur Einreichung:
Kristina Bernd, bernd@jugendliteratur.org, Tel. (089) 45 80 80 81

Mit freundlichen Grüßen
Bettina Neu

Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. (089) 45 80 80 87
presse@jugendliteratur.org
www.jugendliteratur.org

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