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02.05.2019
Unterrichtskonzept zu Täterschaft und Mitläufertum

Ein Projekttag im Münchner NS-Dokuzentrum zu John Boynes „Der Junge auf dem Berg“

Unterrichtskonzept zu Täterschaft und Mitläufertum
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Am 10. April 2019 veranstaltete der AKJ in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum und der Ludwig-Maximilians-Universität München einen Projekttag zu dem Buch "Der Junge auf dem Berg". Der 2018 von der Jugendjury nominierte Roman erzählt die Geschichte des jungen Peter, der als siebenjähriges Waisenkind zu seiner Tante, der Haushälterin am Obersalzberg, kommt. Unter dem direkten Einfluss Hitlers entwickelt er sich zu einem verblendeten Nazi und macht sich schuldig an seinen Mitmenschen.

Die Frage nach der juristischen, zumindest aber nach der moralischen Verantwortung zog sich durch den Thementag. Mit dabei war neben Vertreterinnen der Jugendjury eine neunte Klasse der Maria-Ward-Mädchenrealschule in Berg am Laim, München. Sie wurde auf Spurensuche geschickt, um anhand von Textausschnitten und Quellenmaterial selbst zu einer Bewertung der Ereignisse zu finden. Ihre Rechercheergebnisse flossen in eine fingierte Gerichtsverhandlung gegen die Hauptfigur Peter ein.

Das von AKJ-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Anja Ballis (LMU) und ihren wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Lisa Schwendemann und Cathrin Eckerlein erarbeitete Unterrichtskonzept steht zum Download zur Verfügung: https://epub.ub.uni-muenchen.de/61742/

 

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