| |
 |
Chen Jianghong
Han Gan und das Wunderpferd
Aus dem Französischen von Erika und Karl A. Klewer
Moritz Verlag
ISBN 3-89565-155-9
€ 16.80 (D), € 17.30 (A), sFr 29.90
|
Jurybegründung
Chen Jianghong erzählt die alte chinesische Legende vom jungen
Han Gan, der durch seine großartigen Pferdebilder selbst
den Kaiser begeistert. Es heißt, sein Zauberpinsel könne die
Tiere sogar zum Leben erwecken. Tatsächlich entspringt eines Tages
ein Pferd einem Bild. Als unbezwingliches Schlachtross eilt es mit seinem
Krieger von Sieg zu Sieg, bis es des Elends auf den Schlachtfeldern
überdrüssig wird, zu seinem Schöpfer
zurückkehrt und wieder zum Bild erstarrt.
Die im Original auf Seide gemalten großformatigen
Bilder ähneln in Abfolge und Ausschnitt
den traditionellen chinesischen Bildrollen.
Dramaturgisch geschickt wechselt die
kontrast- und spannungsreiche Gestaltung
der Bildräume zwischen Ruhe und Dynamik;
klare Farbflächen unterstreichen die Linearität
der Bildfiguren. Nicht zuletzt aber ist es
der Zauber einer fremden Bilderkultur, der
dieses Buch zu einer ästhetischen Besonderheit
macht.
- Ab 5
|
| AUTOR |
 |
|
|
Chen Jianghong,
1963 in Tianjin/China
geboren, studierte
Kunst in seiner Heimatstadt
und Peking.
Seit 1987 lebt er als
freier Künstler in Paris.
Seine Bilder wurden
bereits in mehreren
Ländern ausgestellt. © Foto: Privat
|
|
|
|